26.08.2026
Schweiz: Hitze-Sommer fordert Millionen tote Fische
Der Hitze-Sommer 2026 führte alleine in der Schweiz zum Tod von mutmaßlich Millionen Fischen, meldet das Portal der Nau media AG. "Ab 20 Grad haben Fische Stress, ab 23 Grad wird dieser gefährlich und ab 25 Grad ist die Wärme ein Todesurteil", sagt David Bittner, Geschäftsführer des Schweizerischen Fischerei-Verbands (SFV). Dabei seien Fische in Flüssen tendenziell stärker betroffen als Fische in Seen, junge stärker als ältere und Kälte liebende Arten wie Forelle, Saibling, Felchen oder Äsche litten mehr als Karpfen, Schleie oder Wels. "Wir erleben aktuell in vielen Fließgewässern einen regelrechten Kahlschlag der Fischbestände", sagt Bittner. Folgt in den kommenden Jahren ein weiterer Hitzesommer, kämen auch überlebende Restbestände unter Druck. Das warme Wasser betreffe insbesondere junge Fische, Eier und frisch geschlüpfte Fischlarven, da diese in flachen Uferzonen lebten. Ausgewachsene Fische könnten in tiefere, kältere Bereiche ausweichen. Lukas Bammatter, Leiter des Amtes für Landschaft und Natur des Kantons Zürich, rechne in Seen "kaum mit Langzeitfolgen beim Fischbestand", in Fließgewässern hingegen schon. Als lebensrettende Option wurden im Sommer 2026 teils Umsiedlungen etwa von Bachforellen vorgenommen.
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