04.09.2026

Belgien: Fischereiministerin Crevits besucht Alfa Fish

Belgiens Innen- und Fischereiministerin Hilde Crevits hat gestern den flämischen Fischgroßhandel und -verarbeiter Alfa Fish besucht, einen der am schnellsten wachsenden unabhängigen Seafood-Verarbeiter des Landes, teilt Alfa Fish mit. Thema des Besuchs am Alfa Fish-Sitz in Sint-Lenaarts/Brecht nordöstlich von Antwerpen war die Rolle von Fischverarbeitern in der europäischen Lieferkette mit besonderem Fokus auf die Vermarktung und bessere Nutzung von Nordseefisch, insbesondere auch von weniger bekannten Fischarten wie Knurrhahn, Wittling, Kliesche, Rochen und Tintenfisch. Sprich: Wie können Fischer und Verarbeiter aus bereits angelandetem Fisch mehr Wert generieren, Abfall vermeiden und mehr Arten in der Gastronomie und beim Konsumenten einführen. Alfa Fish, gegründet im Jahr 1997 von Michael Timmermanns, ist vergleichsweise schnell zu einem Unternehmen mit 40 Mio. Euro Umsatz (2026) gewachsen. Jährlich werden etwa 4.000 t Fisch und Meeresfrüchte verarbeitet und wöchentlich gut 1.000 Foodservice-Kunden beliefert. Im "FT1000"-Ranking der Wirtschaftszeitung Financial Times werde Alfa Fish als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in Europa gelistet.

Deutschland sei für den belgischen Produzenten noch – verglichen mit Benelux – ein kleiner, sich jedoch schnell entwickelnder Markt, sagt Steven Timmermans, Mitinhaber des Familienunternehmens: "Derzeit arbeiten wir im Monat mit rund zehn deutschen Kunden." Über den niederländischen Logistikpartner Kotra würden Frisch- und TK-Produkte aus Nordbelgien täglich ins Nachbarland geliefert. Dabei liege ein Schwerpunkt von Alfa Fish auf hochwertigen Seafood-Produkten wie Königskrabbe, Schneekrabbe, Hummer-Produkten, Rotgarnelen, atlantischem Kabeljau und Black Tiger-Garnelen. "Wir vereinen wettbewerbsfähige Preise, eine schnelle Auftragsbearbeitung und eine flexible Belieferung mit Mischpaletten", sagt Timmermans: "Auch wenn Deutschland sich im Vergleich mit unserem Benelux-Geschäft erst entwickelt, sehen wir bedeutendes Potential für weiteres Wachstum."
Belgien: Fischereiministerin Crevits besucht Alfa Fish
Foto/Grafik: Alfa Fish
Belgiens Innen- und Fischereiministerin Hilde Crevits (rechts) hat gestern den flämischen Fischgroßhandel und -verarbeiter Alfa Fish besucht, einen der am schnellsten wachsenden unabhängigen Seafood-Verarbeiter des Landes.
Belgien: Fischereiministerin Crevits besucht Alfa Fish
Foto/Grafik: Alfa Fish
Jährlich werden bei Alfa Fish etwa 4.000 t Fisch und Meeresfrüchte verarbeitet und wöchentlich gut 1.000 Foodservice-Kunden beliefert.
Belgien: Fischereiministerin Crevits besucht Alfa Fish
Foto/Grafik: Alfa Fish
Thema des Besuchs war die Rolle von Fischverarbeitern in der europäischen Lieferkette mit besonderem Fokus auf die bessere Vermarktung und Nutzung von Nordseefisch, insbesondere von weniger bekannten Fischarten wie Knurrhahn, Wittling, Kliesche, Rochen (Foto) und Tintenfisch.
Der Fischmagazin-Newsletter: Hier kostenlos anmelden
Fischmagazin
Fischmagazin
Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag