09.09.2026

CATCH: "Keine nennenswerten Störungen der Handelsströme"

CATCH, das digitale Informationsmanagementsystem der Europäischen Union (EU) zur Verhinderung von illegaler, ungemeldeter und undokumentierter Fischerei (IUU-Fischerei), soll bislang "keine nennenswerten Störungen der Handelsströme" zur Folge gehabt haben, zitiert das Portal IntraFish die EU-Kommission. Seit dessen Inkrafttreten am 10. Januar 2026 habe CATCH rund 87.000 Erklärungen geprüft (Stand: Anfang August). Dennoch hatte die EU im Juli sieben Ländern mehr Zeit gegeben, um den neuen Regularien für die Rückverfolgung von Fisch und Meeresfrüchten zu entsprechen, und zwar den USA, Kanada, den Färöer Inseln, Island, Neuseeland, Norwegen und Südafrika. Ursprünglich hätten alle Länder die CATCH-Anforderungen spätestens ab dem 10. Juli 2026 erfüllen müssen, jetzt haben die letztgenannten eine Frist bis zum 30. November 2026 erhalten. Derweil hat der Beirat für den Markt für Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse (MAC) der EU-Kommission sieben Vorschläge für eine Optimierung von CATCH unterbreitet, um diesem Instrument zur Rückverfolgbarkeit einen langfristigen Erfolg zu garantieren. Bereits Mitte August teilte die EU-Kommission mit, dass die meisten Verbesserungsvorschläge zu CATCH bereits berücksichtigt worden seien oder bis Jahresende umgesetzt werden sollen.
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