09.01.2012

Mexiko: Ungenutzte Fischbestände im Golf von Kalifornien entdeckt

Vor der mexikanischen Westküste haben Wissenschaftler bislang nicht genutzte Seehecht- und Langostino-Bestände entdeckt, deren Befischung die nationale Produktion des Landes erheblich steigern würde, meldet Fish Information & Services (FIS). Derzeit beschränke sich die mexikanische Fischerei auf wenige Arten: kleine Pelagische (Sardine, Makrele), größere Spezies wie Thunfisch, außerdem Tintenfisch und Garnelen. Nun haben Wissenschaftler des Biologischen Forschungszentrums des Nordwestens (CIBNOR) an der Pazifikküste - und zwar an der Westküste der Baja California Sur (BCS) - Langostinos (Pleuroncodes planipes) und Pazifischen Seehecht (Merluccius productus) entdeckt, von denen nach konservativen Schätzungen jährlich jeweils 40.000 bis 100.000 Tonnen entnommen werden könnten. Nach einer im Juni 2011 unternommenen ersten Forschungsfahrt gehen die Biologen von einem Seehecht-Bestand von rund 250.000 Tonnen aus. Die Langostino-Bestände werden auf 460.217 Tonnen in der Periode Winter-Frühjahr sowie 275.711 Tonnen im Sommer-Herbst-Halbjahr geschätzt.
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