11.06.2012

Greenpeace protestiert mit Fischtrawler vor Brandenburger Tor

Mit einer 25 Meter langen und elf Meter hohen Attrappe eines Fischtrawlers hat Greenpeace am vergangenen Freitag vor dem Brandenburger Tor gegen die Überfischung der Meere protestiert, teilt die Umweltorganisation mit. Greenpeace-Aktivisten verschrotteten den Nachbau symbolisch. Der Kutter stehe für die viel zu große europäische Fischereiflotte. Anlässlich des am Freitag ausgerufenen Welttags der Ozeane übergaben Greenpeace-Aktivisten der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) 65.000 Unterschriften. Die Unterzeichner fordern Aigner auf, sich anlässlich des morgigen Sondergipfels der europäischen Fischereiminister in Luxemburg "für den Abbau der übergroßen Fangflotte" einzusetzen. In den kommenden Monaten soll die gemeinsame europäische Fischereipolitik reformiert werden. "Wer wider besseren Wissens die Augen verschließt, macht sich mitschuldig", meint Thilo Maack, Meeresbiologe von Greenpeace.
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