25.09.2012

Norwegen: In Deutschland erfolgreich mit 'Fjordforelle'

Die Vermarktung norwegischer Lachsforellen hierzulande als 'Fjordforellen' ist offensichtlich erfolgreich. Seit das Premium-Produkt ab Oktober 2011 in Deutschland wieder werblich begleitet wird, sind die Abverkäufe im ersten Halbjahr 2012 um 175 Prozent gestiegen, schreibt das Portal IntraFish. Dabei sei die richtige Marketingstrategie "unheimlich wichtig", betont Kristin Pettersen, Direktorin des Norwegian Seafood Councils (NSC) in Deutschland. Seit Jahresbeginn haben Deutschlands Konsumenten und Gastronomen etwa bei der Metro, beim Frische Paradies oder in Supermärkten der Edeka mehr als 300 Tonnen Fjordforellen gekauft. Einziger norwegischer Lieferant sei derzeit die Leroy Seafood Group, doch Pettersen glaubt, dass "weitere Produzenten auf den Zug aufspringen werden". Denn während Norwegens Seafood-Exporte im ersten Halbjahr insgesamt rückläufig waren, stieg der Exportwert der Fjordforellen um 25 Mio. Euro oder 31 Prozent auf insgesamt 106,6 Mio. Euro. Die wichtigsten Importeure sind weiterhin Russland und Japan, doch Kristin Pettersen glaubt an die Zukunft des Produktes in Deutschland. Und das, obgleich der Kilopreis an der Frischetheke mit momentan 23,- Euro gut 3,- bis 4,- Euro/kg höher sei als für Frischlachs und fast zweimal so teuer wie der Preis der Regenbogenforelle, sagt die NSC-Direktorin. In den kommenden Monaten wolle sie Sterne-Köche als Botschafter für die Fjordforelle gewinnen.
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