24.11.2014

Fischfutter: Preisanstieg um zehn Prozent erfordert neue Rezepturen

Die Preise für Fischmehl und Fischöl sind je nach Herkunft in den vergangenen Monaten um 20 bis 30 Prozent gestiegen. Sollten die Futtermittelhersteller ihre Rezepturen nicht ändern, hätte der Preisanstieg eine Verteuerung des Fischfutters um 7 bis 10 Prozent zur Folge, schreibt das Portal IntraFish. Insbesondere in Peru haben sich Fischmehl und -öl um mindestens 25 Prozent verteuert, seit die Regierung des Landes angekündigt hatte, dass sich die zweite Fangsaison für Sardellen verschiebe, ja dass sie möglicherweise ausfalle, teilt Niels Alsted mit, Vizepräsident des Futtermittelproduzenten BioMar: "Im dritten Quartal haben wir die Tonne für 1.800,- bis 1.900,- USD (1.444,- bis 1.524,- Euro) ab Peru gehandelt, inzwischen sind die Preise um 500,- USD/t (401,- Euro) auf 2.350,- bis 2.400,- USD (1.885,- bis 1.925,- Euro/t) gestiegen." Dieser Preisanstieg werde an die Züchter weitergegeben, sofern nicht die Futterrezepturen angepasst werden. Der Fischmehlanteil werde voraussichtlich gesenkt, doch bis zu welchem Grad der Fischölanteil reduziert werde, hänge davon ab, welchen Gehalt an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) die einzelnen Kunden verlangten.

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