14.09.2018

Russland: MSC-Zertifizierung für Pollack forciert Seefrostware

Die russische Schleppnetzfischerei auf Alaska-Pollack im Ochotskischen Meer ist erneut nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) zertifiziert worden, meldet IntraFish. Im September 2013 hatte der Russische Verband der Alaska-Seelachs-Fischer (PCA) erstmals das MSC-Zertifikat erhalten. In der Folge konnte die Fischerei nach PCA-Angaben ihre Produktion von Seefrostfilets von bis dato 24.000 t (2012) um das 2,3-Fache auf 54.000 t (2017) steigern. Von der Rezertifizierung verspricht sich PCA-Vizepräsident Alexey Buglak eine weitere Steigerung des Exports wertgesteigerter Produkte in den EU-Markt. "Die Exporte von Pollack-Filet aus Russland haben sich in der ersten Hälfte 2018 mehr als verdreifacht und erreichten eine Menge von 31.300 t", berichtet Buglak und erwartet ein Andauern dieses Trends für die kommenden Jahre. Sämtliche geplanten Neubauten von Fangschiffen würden für die Produktion von Frozen-at-Sea-Filets ausgestattet werden. Die russische Fangquote für Alaska-Pollack im Ochotskischen Meer liegt für 2018 bei 1,07 Mio. t, während Russlands Gesamt-TAC für den Fisch in diesem Jahr 1,78 Mio. t beträgt - 6% weniger als 2017.

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