24.09.2018

Eat Happy im Transformationsprozess

Eat Happy, junger Betreiber von Sushi-Inseln, plant den Schritt vom Start-up zum Mittelständler, schreibt die Lebensmittel-Zeitung (LZ). Gegründet im Jahre 2013, wolle man bei Eat Happy in Deutschland in diesem Jahr beim Umsatz die 100 Mio. Euro-Marke reißen, kündigt Hartwig Retzlaff an. Er war im Februar 2018 aus der Geschäftsführung der Fischmanufaktur Deutsche See in die Chefetage von Eat Happy gewechselt. Für 2019 prognostiziert Retzlaff ein erneutes Umsatzplus von 30 Prozent. Die Zahl der Stores im deutschen Lebensmitteleinzelhandel werde bis Ende 2018 bei "über 400" liegen. Der Geschäftsführer weist jedoch Gerüchte im Markt, dass die Eat-Happy-Gesellschafter das Unternehmen auf Wachstum trimmten, um einen gewinnbringenden Verkauf vorzubereiten, entschieden zurück. "Wir befinden uns in einem sehr intensiven Transformationsprozess", sagt der Mitgesellschafter. So soll noch 2018 ein Konzept marktreif werden, eine Sushi-Bar auch in weniger stark frequentierten Supermärkten zu betreiben. Innovativ ist das neue Konzept "Poké Bay". An den Gastrostandorten wird nicht nur der Trend Poké Bowl aufgegriffen, vielmehr dienen die aktuell vier Läden - jeweils zwei in München und Berlin, zwei in Köln sollen bald folgen - als Testlabor für andere Asian-Food-Innovationen für den LEH. Aktuell werden außerdem Anfragen von Händlern aus dem europäischen Ausland bearbeitet. Außerhalb Deutschlands ist Eat Happy bereits an 40 Standorten im österreichischen LEH vertreten.

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