04.05.2021

Russland: Weniger Alaska-Pollack, aber mehr AP-Filets

Russland hat am 10. April offiziell die 2021er Fangsaison ‚A’ beendet, meldet das Portal IntraFish. Mit einer Fangmenge von insgesamt 858.000 t in sämtlichen Fischereizonen - 777.000 t davon im Ochotskischen Meer - lag das Ergebis 14 % niedriger als im Vorjahr. Hierfür machten die Fangunternehmen schlechtes Wetter verantwortlich. Die Anlandungen entsprechen 73 % der TAC. Außerdem gibt es erhebliche Verschiebungen beim diesjährigen Produktportfolio: die Produktion von gefrorenem Alaska-Seelachs ausgenommen mit Kopf (H&G) ging um 24,5 % zurück, die von ganzem AP um 14,6 %. Auf der anderen Seite stieg die Filetproduktion um 17 % und es wurden 21 % mehr Fischfarce produziert. Damit habe der Anteil der Alaska-Pollock-Filets an der eingesetzten Rohwarenmenge bei 24 % gelegen. Zum Vergleich: 2020 waren es 7 % weniger. Die Rogenproduktion lag 12 % unter jener des Jahres 2020. Schätzungen der Branche zufolge ging der Umsatz von Fischereiunternehmen im Ochotskischen Meer um etwa 20 % zurück. Zu Kostensteigerungen führten die Schließungen der wichtigsten chinesischen Häfen Qingdao und Dalian bedingt durch Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie.

Lesen Sie zum Alaska-Pollack auch im FischMagazin-Archiv:
30.04.2021   Russland: MSC-Zertifikat für Russian Pollock Plant
31.03.2021   Alaska-Seelachs: Viele tiefenenthäutete Filets, weniger PBO-Filets
16.03.2021   Russland fischt weniger Seelachs, Kabeljau und Hering
Der Fischmagazin-Newsletter: Hier kostenlos anmelden
Stichworte
FischMagazin
FischMagazin
Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag