15.04.2026

Russland: Rekordpreise für Alaska-Seelachs

Russland hat seine Fischerei auf Alaska-Seelachs im Fernen Osten des Landes Anfang April mit einer Fangmenge von fast einer Million Tonnen abgeschlossen, meldet das Portal IntraFish auf Basis von Daten der Förderalen Agentur für Fischerei (Rosrybolovstvo) vom 5. April. Fänge von 943.000 t im Ochotskischen Meer und umliegenden Gewässern stünden für eine der stärksten Saisons der vergangenen Jahre. Insgesamt habe Russland bis zum 6. April 1,48 Mio. t "aquatische Biomasse" geerntet, davon 1,27 Mio. t im fernöstlichen Bassin. Alaska-Pollock (AP) bilde mit einer Gesamtmenge von 972.400 t "das Rückgrat der Industrie". Davon seien 693.000 t im Ochotskischen Meer gefischt worden – 70 % der gesamten AP-Fangmenge. Dabei hätten die Preise in der 13. KW Ende März erstmals die Schwelle von 2.000 USD (= 1.697,- Euro)/t überschritten. Der Preis für H&G-Pollock (Größe 25+) sei binnen nur einer Woche um 125 USD (= 106,- Euro)/t gestiegen. Ein Nadelöhr soll derzeit die Verarbeitung bilden: Stand 20. März habe Russland schätzungsweise 237.544 t H&G-Pollock produziert und damit 12,5 % weniger als zum selben Zeitraum des Vorjahres.
Russland: Rekordpreise für Alaska-Seelachs
Foto/Grafik: Allen Shimada/NOAA NMFS OST/Wikipedia
Russland hat seine Fischerei auf Alaska-Seelachs im Fernen Osten des Landes mit einer Fangmenge von fast einer Million Tonnen abgeschlossen, die Preise liegen derzeit bei fast 1.700 Euro/t. Foto: Alaska-Seelachs, allerdings aus US-Fischerei.
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