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06.02.2013

Völklingen: Präsident des Einzelhandelsverbandes berät Meeresfischzucht

Seit Donnerstag vergangener Woche schwimmen in der saarländischen Meeresfischzucht Völklingen (MFV) die ersten Fische, melden die Medien im Saarland. Nach Mitteilung der Saarländischen Zeitung (SZ) handelt es sich um 4.000 Störsetzlinge von jeweils 40 Gramm, die aus einer Zucht in Ungarn stammen. Noch in diesem Monat sollen jeweils 90.000 kleine Wolfsbarsche und Doraden folgen und im März trifft mit dem Yellowtail-Kingfish eine weitere Spezies ein. MFV-Geschäftsführer Jochen Dahm rechnet damit, dass die ersten Fische im Januar kommenden Jahres schlacht- und verkaufsreif sein werden. Entsprechend wird Ende diesen Jahres eine Schlachtung und Verarbeitung für 1,5 Mio. Euro gebaut. Auch für den Vertrieb hat Dahm schon befristete Verträge mit Experten abgeschlossen. Das ist zum einen Hans Agostini (63), Vorsitzender des Völklinger Wirtschaftskreises und Präsident des saarländischen Einzelhandelsverbandes. Um die nationale und internationale Vermarktung soll sich Gerd Schnyder (60) kümmern, Marketingberater mit Schweizer Pass. Schnyder habe schon vor mehr als einem Jahrzehnt Dr. Uwe Waller kennengelernt und mit ihm Kreislaufanlagen in Vietnam aufgebaut, schreibt die SZ. Für das laufende Jahr rechnet Jochen Dahm nach Mitteilung des Saarländischen Rundfunks mit weiteren Anlaufverlusten in Höhe von drei Mio. Euro - hierzu aktuell auch der gestern ausgestrahlte Film "Die Störe sind da" auf SR Online.de
05.02.2013

Indien: Fischproduktion soll bis 2016 auf 13 Mio. Tonnen steigen

Indien will seine Fischproduktion mit Hilfe intensiver Investitionen in die Infrastruktur von derzeit knapp 9 Mio. t auf über 13 Mio. t im Jahre 2016 steigern, teilte die Indische Industrie- und Handelskammer (Assocham) in einem Bericht mit. Die Assocham-Studie „Fisheries - A Prize Catch in Indian Export Basket“ gehe davon aus, dass Indien die derzeitige jährliche Wachstumsrate (CAGR) der Fisch-Produktion von etwas mehr als 3,5 % auf rund 7 % in den kommenden vier bis fünf Jahren steigern könne, schreibt IntraFish. Den Export von Fischprodukten will Indien von momentan 2,2 Mrd. Euro bis 2014 auf 3,5 Mrd. Euro steigern.
Länderreport Länderreport
05.02.2013

Ökolabel: Friend of the Sea stellt Werbemelodie vor

Friend of the Sea (FoS), Label für nachhaltige Fischerei, hat am Montag eine neue Werbemelodie vorgestellt, die von Industrie und LEH verwendet werden kann - etwa in Supermärkten, an der Ladentheke, auf Anrufbeantwortern, Mobiltelefonen oder Internetseiten, meldet das Portal IntraFish. "Der Song-Text soll umweltbewusste Verbraucher und Umweltschutzaktivisten begeistern und könnte sich als Ohrwurm schnell im Netz verbreiten", äußert sich FoS optimistisch. Paolo Bray, FoS-Gründer und -Direktor, teilte mit, dass der Song Auftakt sei zu einer Serie von Marketing- und Werbe-Aktivitäten, die Friend of the Sea 2013 durchführen wolle, um Konsumenten und Öffentlichkeit für den Meeresschutz zu gewinnen. Die Werbemelodie finden Sie hier: www.friendofthesea.org/public/page/fos_canzone_completa.mp3
05.02.2013

Gütersloh: "M & F Meat and Fish Convenience GmbH" stellt Insolvenzantrag

Die M & F Meat and Fish Convenience GmbH in Gütersloh-Isselhorst ist zahlungsunfähig, meldet das Westfalen-Blatt. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Fleisch- und Fisch-Produkten spezialisiert und beschäftigt 37 Mitarbeiter. In dem Geschäfts- und Produktionsgebäude hatte in den 1990er Jahren die Isselhorster Fischfeinkost GmbH gearbeitet, später als deren Nachfolgerin die Lachsräucherei Fischbaum. Der ehemalige Mitgeschäftsführer von Isselhorst, Diplom-Betriebswirt Jürgen Küth, hatte vor wenigen Tagen die Geschäftsführung von M & F übernommen. Jetzt stellte er am vergangenen Mittwoch beim Amtsgericht den Insolvenzantrag. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Verler Rechtsanwalt Dr. Norbert Küpper bestellt.
TK-Report TK-Report
04.02.2013

Island: Kürzt Makrelen-Fangquote um 15 Prozent

Islands Fischereiminister Steingrímur Sigfússon teilte gestern mit, dass Island seine Fangquote 2013 für Makrele um 15 Prozent reduzieren werde, schreibt das Portal IntraFish. Die Europäische Kommission äußerte umgehend Bedauern über die isländische Entscheidung: "Islands Anspruch, die Quote zu kürzen, verschleiert die Tatsache, dass Islands einseitig festgelegte Quote weiterhin exzessiv hoch ist, vor und nach dieser Kürzung." Schottlands Fischindustrie verwies darauf, dass Island damit nur dem Beispiel der EU und Norwegens folge, die ihre Quoten bereits um 15 Prozent gesenkt hatten. Ian Gatt, Vorstand der Scottish Pelagic Fishermen's Association, verlangte sowohl von Island als auch von den Färöer Inseln, ein "realistisches Angebot" zu machen, um die Verhandlungen wieder zum Laufen zu bringen.
04.02.2013

Hamburg: Karsten Hagenah verkauft provisorisch im Großzelt

Am 25. Dezember zerstörte ein Großbrand Produktions- und Verkaufshalle des traditionsreichen Hamburger Fischgroßhandels Karsten Hagenah. Als Ursache nannten Experten der Polizei jetzt glühende Späne aus der Lachsräucherei, die in Verbindung mit einem Sturm zu dem Feuer geführt hatte, schreibt die Bild-Zeitung. Der gesamte Komplex müsse abgerissen werden. "Der Wiederaufbau wird Monate dauern", zitiert die Bild Hagenah-Geschäftsführer Torsten Oesmann (55). Doch schon am morgigen 5. Februar soll der Verkauf wieder aufgenommen werden, teilt Hagenah mit. "Wir öffnen unseren Kunden ein beheiztes Großzelt und bieten in gewohnter Weise unsere gesamte Produktpalette, angefangen von Frischfisch in bekannter Top-Frische über Räucherwaren bis hin zu Feinkostsalaten und Marinaden, zum Verkauf an", heißt es in einer Mitteilung auf der Internetseite des Unternehmens. Auch das Bistro, in dem Hagenah Mittagstisch und Menüs anbietet, werde morgen wieder eröffnet.
04.02.2013

Fischwirtschafts-Gipfel 2013 mit Rekordanmeldung

Am 18. und 19. Februar trifft sich die Fischbranche im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg zum Fischwirtschafts-Gipfel 2013. Zwei Wochen vorher verzeichnet die Konferenzveranstaltung eine Rekordanmeldung. 235 Teilnehmer haben sich bis jetzt registriert, fast 100 mehr als bei der ersten Veranstaltung vor zwei Jahren. Sie repräsentieren rund 120 Firmen und Institutionen aus 10 Ländern. Melden Sie sich jetzt an! Es sind noch wenige Plätze frei. Das Programm, eine aktuelle Liste der registrierten Teilnehmer sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.
31.01.2013

Polen/Norwegen: McGinley wird neuer Morpol-CEO

Morpols derzeitiger Chief Operating Officer (COO) John-Paul McGinley wird zum 1. März Jerzy Malek als Chief Executive Officer (CEO) der Lachsräucherei ablösen, meldet IntraFish. Malek hatte Ende des Jahres seinen baldigen Rücktritt angekündigt, nachdem der norwegische Lachszüchter Marine Harvest entschieden hatte, Morpol zu übernehmen. Er wird zwar am 28. Februar als CEO ausscheiden, bekräftigte jedoch, dass er weiterhin für das Unternehmen arbeiten werde. McGinley besitzt umfassendes Wissen über Morpol und dessen Aktivitäten, da er seit 2007 in unterschiedlichen Positionen für die Großräucherei gearbeitet hat. Auch in anderen börsennotierten Unternehmen der Lachsindustrie war er in administrativen, operativen und kaufmännischen Positionen tätig: zunächst von 2001 bis 2004 bei Nutreco in Holland, dann von 2004 bis 2007 bei Marine Harvest sowohl in Holland als auch in Polen.
31.01.2013

Malaysia: Tilapia-Farm unter norwegischem Eigner erhält ASC-Zertifikat

Trapia Malaysia, eine Tilapia-Farm, deren Hauptaktionär die norwegische Genomar ist, ist vom Aquaculture Stewardship Council (ASC) als vertikal integrierte Zucht zertifiziert worden. 2010 hatte Trapia schon das Global GAP-Siegel erhalten, schreibt das Portal IntraFish. Der angeschlossene Verarbeitungsbetrieb besitzt eine BRC-Zertifizierung sowie Produktketten-Zertifizierungen (CoC) sowohl von GAP als auch vom ASC. Trapia Malaysia verwendet Genomar-Tilapiasetzlinge aus seiner eigenen Brutanstalt am Lake Temenggor im Norden der Halbinsel Malaysia. Jeder einzelne Fingerling werde kategorisiert und könne über die Produktkette zurückverfolgt werden. Die Tilapien wachsen in Seegehegen ab und werden als TK-Filet und -Loins nach Nordamerika, Europa und Asien verkauft; ganze Fische werden in der Region vermarktet. Genomar-Geschäftsführer Olav Jamtoy hob hervor, dass das Farmunternehmen seit seiner Gründung "gesundes Protein durch verantwortungsbewusste Zucht" produzieren wollte. Die Zertifizierung belege, dass man auf dem richtigen Weg sei.
30.01.2013

Bremerhaven: Hamburgerin wird Nachfolgerin von Barbara Riechers-Kuhlmann

Eine erfahrene Hamburger Hafen- und Immobilienmanagerin wird zum 1. April die neue Geschäftsführerin der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG) in Bremerhaven. Petra Neykov (48) tritt die Nachfolge von Barbara Riechers-Kuhlmann an, die am 1. März als FBG-Geschäftsführerin verabschiedet wird. Die Kandidatin wurde von einer vierköpfigen Findungskommission unter Beteiligung von Oberbürgermeister Melf Grantz unter mehreren Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt. Den Ausschlag für die einstimmige Entscheidung habe unter anderem ihre Berufserfahrung als Geschäftsführerin der Hamburger Fischereihafenentwicklungsgesellschaft (FEG) gegeben. Als solche hatte Petra Neykov die Modernisierung des Bereichs am Kreuzfahrtterminal an der Großen Elbstraße mit Investitionen im zweistelligen Millionenbereich vorangetrieben. Außerdem besitzt sie langjährige Erfahrung als Leiterin der Immobilienbewirtschaftung bei der Hamburger Hafen- und Logistik AG, wo sie sowohl den privaten als auch den gewerblichen Mietbereich der HHLA maßgeblich ausbaute und betreute.
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