01.12.2021

USA: Fangquote 2022 für Alaska-Seelachs könnte erheblich sinken

Nachdem bereits Russland für 2022 eine reduzierte Fangquote für den Alaska-Seelachs festgelegt hatte, werden jetzt für die Fischerei auf den Alaska Pollack in Alaska erheblich geringere Quoten befürchtet, schreibt das Portal IntraFish. Denn eine Bestandsbewertung (SAFE) der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) führt zu der Empfehlung eines biologisch verantwortbaren Fanges (ABC) von 1,1 Mio. t – gegenüber 1,6 Mio. t im Jahre 2021. Die Empfehlungen hätten im Nordpazifischen Fischerei-Managementrat (NPFMC) zu Diskussionen über eine reduzierte TAC für den Alaska-Seelachs geführt, teilte Jim Ianelli mit, leitender Wissenschaftler bei der NOAA. Der ABC ist normalerweise erheblich höher als die letztendlich vom NPFMC festgesetzte Fangquote – sollte der Rat der Empfehlung folgen. 2021 beispielsweise lag die endgültige TAC von 1,375 Mio. t 18 % unter der ABC-Empfehlung für die Beringsee und die Aleuten. Und im Jahre 2020 war die TAC von 1,425 Mio. t sogar 30 % niedriger als der ABC. Die in Alaska drohende Kürzung erfolgt, nachdem Russland seine TAC für die Seelachsfischerei über alle Zonen des Fernöstlichen Fischerei-Bassins bereits von 1,996 Mio. t um 69.000 t auf 1,927 t gesenkt hatte.
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