12.01.2022

Rügen: Ursache für massenhaftes Fischsterben weiterhin unklar

In den Gewässern um Rügen ist es zu einem Fischsterben ungewöhnlichen Ausmaßes gekommen. Alleine am Montag hatten Behördenmitarbeiter und das Technische Hilfswerk (THW), unterstützt von Anglern, rund 10 Tonnen Fischkadaver eingesammelt. Während im Dezember zunächst tote Brassen gefunden worden waren, seien jetzt sämtliche Fischarten betroffen, meldet der Norddeutsche Rundfunk (NDR). Untersuchungen von Fischkadavern aus dem Kleinen Jasmunder Bodden durch das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock sowie die Universität Hannover hatten jedoch keine Hinweise geliefert, die Rückschlüsse auf die Todesursache zuließen, teilte gestern Mecklenburg-Vorpommerns Agrar- und Umweltminister Dr. Till Backhaus mit: "Die Kadaver sind auf alle infrage kommenden Viruskrankheiten untersucht worden, ebenso auf bakterielle Erkrankungen. Auch Kiemen, Muskulatur und Leber wurden untersucht." Die Experten gingen davon aus, dass es sich nicht um eine Fischseuche handele. Nun sei ein Speziallabor mit weiteren Untersuchungen beauftragt worden.
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