17.03.2022

LEH nimmt russische Produkte aus den Regalen

Die Lebensmittelhändler Lidl und Kaufland lassen den Verkauf russischer Produkte vorläufig auslaufen, meldet die Berliner Zeitung (BZ). "Diese werden aktuell nicht nachbestellt. Bereits im Verkauf befindliche Ware wird nicht vernichtet und die restlichen Bestände werden bis auf weiteres abverkauft", teilte die Schwarz-Gruppe in Neckarsulm, die Muttergesellschaft beider Filialisten, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Andere Lebensmittelhändler hatten zuvor ähnliche Schritte unternommen. Rewe hatte bereits am 1. März angekündigt, in allen Rewe- und Penny-Märkten die in Russland produzierten Artikel auszulisten. Auch der Netto Marken-Discount, ein Tochterunternehmen der Edeka, hatte einen Boykott russischer Waren angekündigt. Edeka erklärte zu der Thematik, man habe "seit längerer Zeit keine aktiven, zentralen Geschäftsbeziehungen mit Russland". Bei Aldi Süd und Aldi Nord wird auf den Verkauf von Schnaps aus Russland verzichtet. Andere Artikel aus dem Land habe der Discounter angeblich nicht im Angebot.
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