20.04.2010

Japan: Hokkaido-Kammmuscheln starten MSC-Bewertung

Die Fischereien auf Kammmuscheln (Patinopecten yessoensis) vor der Küste der japanischen Insel Hokkaido lassen sich kollektiv nach den Kriterien des Marine Stewardship Councils (MSC) für Nachhaltigkeit bewerten. Die Fischerei unter dem Dach der „Hokkaido-Föderation der Fischerei-Kooperativen“ (Hokkaido Gyoren) ist mit einer jährlichen Fangmenge von 433.000 t (2008) in der Schale die weltweit größte Kammmuschel-Fischerei. Die Fänge werden vor allem nach Europa und Südostasien exportiert, sind aber auch in Japan ein beliebtes Produkt. In der Funka-Bucht und in der Japanischen See werden die Muscheln in Hängekulturen (Suika-shiki) gezüchtet, während um die Nordostküste der Insel im Ochotskischen Meer und östlich von Hokkaido in der Nemuro-Straße Bodenkulturen (Keta-Ami) geerntet werden. Beide Fischereien nutzen wilde Muschelsaat und werden in einem Bereich einen bis zehn Kilometer vor der Küste in Tiefen von 15 bis 50 Metern betrieben. Das Management liegt in den Händen der Präfektur von Hokkaido, Behörde für Fischerei und Forsten.
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