11.04.2011

Japan: Weitere Länder sperren Seafood-Importe

Auch Russland hat Ende letzter Woche die Einfuhr bestimmter Produkte aus Japan vorläufig untersagt, meldet das Portal Fish Information & Services (FIS). Japan hatte in der vergangenen Woche erstmals Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Seafood festgesetzt, nachdem in den Gewässern vor der Präfektur Fukushima hochgradig belastete Fische gefangen worden waren. Russland hat eine Liste von 242 japanischen Fischverarbeitern erstellt, deren Produkte bis auf weiteres nicht eingeführt werden dürfen. Auch Indien, Großbritannien, China, Singapur und Hongkong haben Einfuhrverbote für bestimmte japanische Lebensmittel erlassen. Die Europäische Union als solche will in den kommenden Tagen über strengere Grenzwerte für die radioaktive Belastung japanischer Lebensmittelimporte entscheiden.
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