09.05.2011

Chile: AquaChile erhofft sich 250 Mio. Euro von Börsengang

AquaChile, einer der größten chilenischen Lachszüchter, will in großem Maßstab weitere Lachsfarmen kaufen. Ein Börsengang soll das hierfür benötigte Kapital in Höhe von 350 bis 400 Mio. USD - 241,5 bis 276 Mio. Euro - liefern. Sollte der Verkauf von 387 Mio. Aktien oder einem Drittel des Unternehmens an der Börse von Santiago de Chile am 19. Mai erfolgreich sein, wäre es die größte Aktienerstimmission (IPO) in Chile seit 2005. AquaChile-Vorstandschef Victor Hugo Puchi rechne damit, dass sich die Zahl der Lachszüchter in Chile mittelfristig von derzeit 27 auf nur noch fünf bis sechs große Spieler reduzieren werde. Sein Unternehmen wolle 470 Mio. USD (324,3 Mio. Euro) investieren, um die eigene Lachsproduktion von 55.000 t im vergangenen Jahr bis 2016 auf 170.000 t zu verdreifachen. Außerdem solle die Tilapia-Produktion in den Farmen in Costa Rica und Panama in den kommenden fünf Jahren auf 40.000 t verdoppelt werden. Insbesondere in den USA steige die Nachfrage, da Tilapia traditionelle Arten wie etwa den Karpfen ablöse. Auch die Ausfuhr nach Europa solle forciert werden. Dort leide das Image des Fischs unter Billigimporten aus Asien, meint Puchi.
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