28.09.2012

Öko-Test analysiert Fischstäbchen

Ein heute veröffentlichtes Ergebnis des Verbrauchermagazins Öko-Test zeigt, dass in einigen Fischstäbchen zu viel eines Fettschadstoffs steckt. Positiv zu sehen sei jedoch, dass die Produkte wirklich praktisch grätenfrei sind und dass sich die Anbieter um nachhaltigen Fischfang und Transparenz bemühen. Das von Öko-Test beauftragte Labor entdeckte in fünf Produkten erhöhte Mengen von 3-MCPD-Estern. Dieser Fettschadstoff wandelt sich nach Angabe der Tester im Körper in einen anderen Stoff um, der in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt hat. Bemängelt wird zudem die Portionsangabe von Aldi Nord. Demnach liegt eine Portion bei 30 Gramm, was genau einem einzigen Fischstäbchen entspricht. Das soll, so die Vermutung der Redaktion, darüber hinwegtäuschen, wie viel Kalorien eine Fischstäbchen-Mahlzeit aus vier Stück tatsächlich hat. Gelobt wird, dass die Fischstäbchen-Anbieter an der Nachhaltigkeit ihrer Produkte arbeiten. Die Industrie kann nachweisen, dass es für die Fischereien ein verlässliches Management gibt und dass daran gearbeitet wird, die Auswirkungen auf das Öko-System im Griff zu behalten.
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