10.09.2013

Chile: AquaChile rutscht tiefer in die Verlustzone

Trotz wachsender Verkaufsmengen und steigender Umsätze hat AquaChile, der größte Lachszüchter des Landes, für das 2. Quartal 2013 einen Verlust von 20,9 Mio. Euro gemeldet - mehr als im Vorjahreszeitraum, als ein Minus von 13 Mio. Euro notiert wurde, schreibt das Portal IntraFish. Als Gründe für das schlechte Ergebnis nannte AquaChile eine geringe Produktionseffizienz bei Atlantischem Lachs und Forellen-Arten sowie außergewöhnliche Verluste von 4,5 Mio. Euro durch eine Flutwelle, die eine Farm getroffen habe. Dabei lagen die Umsätze mit 258 Mio. Euro gut ein Drittel höher als im Vorjahresquartal mit 193,3 Mio. Euro, bedingt durch die höheren Preise für Atlantischen Lachs. Das Ebitda betrug dennoch minus 24,8 Mio. Euro, während es im Quartal 2/2012 bei minus 18,9 Mio. Euro gelegen hatte. Die Erntemengen insbesondere beim Atlantischen Lachs sind wachsend. Im 2. Quartal 2013 wurden 16.529 t abgefischt und für das 3. Quartal werden 15.835 t erwartet. Positiv ist die Mengenentwicklung auch bei Tilapia: für das Gesamtjahr rechnet AquaChile mit einem Anstieg um 19 Prozent auf 6.400 t.

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