27.12.2013

Krabbenfischerei 2013: Bei durchschnittlichen Fängen erzielen Krabbenfischer Erlösrekord

Kürzlich veröffentlichte Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sagen einen Erlösrekord der deutschen Krabbenfischer für das abgelaufene Kalenderjahr voraus, meldet der Verband der deutschen Kutter- und Küstenfischer. Demnach wurde bereits Ende Oktober 2013 der bisherige Rekorderlös aus dem Jahre 2012 übertroffen. Insgesamt erzielten die Krabbenfischer bis zum 31.10.2013 einen Erlös von ca. 53,7 Mio. €. Mengenmäßig erwarten die Krabbenfischer ein durchschnittliches Jahr. Die Krabbenfischerei hatte aufgrund des lang anhaltenden Winters in diesem Jahr einen Monat später als üblich begonnen. Die Lagerbestände waren aufgebraucht. So wurden bereits zu Beginn der Krabbenfischereisaison sehr gute Preise erzielt.

Durch das schöne Wetter und den sofort anlaufenden Tourismus kam es zu einem anhaltend guten Krabbenabsatz an der belgischen und nordfranzösischen Nordseeküste. Bis weit in den Sommer hinein wurden für durchschnittliche Fänge Spitzenpreise gezahlt. Erst Mitte September fiel der Krabbenpreis auf unter drei Euro je Kilogramm. Die gute Ertragsfähigkeit der Krabbenbestände in der Nordsee war damit auch im Jahre 2013 gegeben. Andererseits war der Investitionsbedarf in diesem Jahr nach wie vor sehr hoch. Die im Jahre 2011 entstandenen Defizite konnten 2012 nicht vollumfänglich ausgeglichen werden, so dass viele Reparaturen und Modernisierungen auf den Kuttern erst 2013 in Angriff genommen werden konnten. Neben den notwendigen Investitionen beeinträchtigen die hohen Betriebskosten das Betriebsergebnis.
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