25.07.2017

Illegale Fischerei: Trawler aus Heiligenhafen vor Helgoland aufgebracht

Am vergangenen Freitag, den 21. Juli, ist ein deutscher Hecktrawler etwa sechs Seemeilen südlich der Insel Helgoland vom Küstenschutz angehalten worden, weil das Fischereifahrzeug augenscheinlich im schleswig-holsteinischen Küstenmeer der illegalen Industriefischerei nachging. Bei der Kontrolle des 40 Meter langen Schiffs durch zwei Beamte des Polizei-Küstenbootes "Helgoland" gegen 15:30 Uhr bestätigte sich der Verdacht, dass eine nicht zulässige Art der Schleppnetzfischerei betrieben wurde, teilt die Polizeidirektion Itzehoe mit. Der Kapitän des in Heiligenhafen beheimateten Fangschiffs musste daraufhin das Netz an Bord nehmen und die Fischerei beenden. Außerdem stellten die Beamten fest, dass neben anderen Unterlagen auch die für das befahrene Seegebiet erforderlichen Seekarten nicht an Bord vorhanden waren. Nach Abschluss der Kontrolle erhielt der Kapitän Anweisung, das Seegebiet zu verlassen und einen Hafen anzulaufen. Der Trawler löschte nach Angaben des Portals "Vesseltracker" die rund 340 Tonnen illegal gefangenen Fisch im dänischen Westküstenhafen Thyborøn, den das Schiff heute wieder verließ. Wegen der Verstöße wurden Anzeigen gefertigt.

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