05.11.2019

Asien: Weltbank will Produktion von Tilapia und Pangasius verdoppeln

Die Weltbank will die Entwicklung der Aquakultur von Tilapia und Pangasius in Indien und Südasien in Partnerschaft mit der Privatwirtschaft anschieben, meldet das Portal IntraFish. "Indien und Südasien haben eine Menge Platz, um eine nachhaltige 'blaue Wirtschaft' aufzubauen, aber wir müssen aus diesem Platz mehr machen", forderte Randall Brummett, leitender Fischereiexperte der Weltbank, Ende Oktober auf der GOAL-Konferenz der Global Aquaculture Alliance im indischen Chennai. Ziel sei es, die derzeitige Produktion von Tilapia und Pangasius in Indien in den bestehenden Teichen auf rund 5,6 Mio. t zu steigern.

Indien habe eine Fläche von 3,52 Mio. Hektar Wasserspeichern, von denen etwa 40% für die Aquakultur geeignet seien. Doch die gegenwärtige Produktionsmenge von 20 kg/ha soll nach Plänen der Weltbank auf 60 kg/ha verdreifacht werden, sagte Brummett, da "die Regierung mehr Fisch auf den Markt bekommen möchte um die Gesundheit zu fördern." Bislang hätten Weltbank und Regierungen der Länder 1,8 Mrd. Euro aufgebracht, doch um die Branche umzubauen sei ein Betrag in zehnfacher Höhe erforderlich. Mit Hilfe des privaten Sektors könne der Aquakultur-Sektor in Indien sich genauso entwickeln, wie dies in der Landwirtschaft des Landes seit 1961 dank moderner Methoden und Technologien geschehen sei.

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