09.12.2019

Kiel: Kompetenznetzwerk Aquakultur wird nicht fortgesetzt

Das seit dem Jahre 2012 aktive Kompetenznetzwerk Aquakultur (KNAQ) wird nicht fortgesetzt. Das teilte jetzt Dr. Roland Lemcke, Fischereireferent im schleswig-holsteinischen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) mit. "In zwei Förderphasen […] wurden eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen organisiert, Wissen vermittelt und Interessenten beraten, Forschungsprojekte initiiert und so weiter", teilte Lemcke in einem Brief an die Akteure des KNAQ mit. Allerdings habe es keine Möglichkeit gegeben, das Netzwerk mit öffentlichen Mitteln fortzusetzen. Auch eine Initiative des MELUND zur privaten Finanzierung sei nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Auf einen Fragebogen bezüglich denkbarer Zukunftsoptionen des KNAQ hätten sich nur rund 2% der registrierten KNAQ-Akteure gemeldet. Lemcke: "Die Bereitschaft, eigene finanzielle Beiträge für die Zukunft des KNAQ zu leisten, war insgesamt so gering - keine 10.000 Euro -, dass sich darauf keine nachhaltige Zukunftsperspektive aufbauen lässt." Fragen rund um die Ansiedlung von Unternehmen der Aquakultur können weiterhin an Nadine Lefering (Landwirtschaftskammer SH) und an Dr. Roland Lemcke (roland.lemcke@melund.landsh.de; Tel.: 0431- 988 49 73) gerichtet werden.

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