28.01.2021

Nordsee: Mehr als 120 Standorte geschlossen

Die Fischrestaurantkette Nordsee versucht, möglichst viele ihrer Restaurants im reinen Take-away- und Home-Delivery-Service offen zu halten, doch das gelinge derzeit nur bei etwa 55 bis 60 Prozent der 308 Standorte in Deutschland, zitierte die Wirtschaftswoche Geschäftsführer Carsten Horn. Außerdem seien die auf diese Weise generierten Umsätze überschaubar. "Der zweite Lockdown trifft Nordsee extrem hart", sagt Horn, der die Nordsee seit Februar 2020 führt: "Betriebswirtschaftlich wird sich in allen Unternehmensbereichen auf die Sicherstellung der überlebensnotwendigen Liquidität konzentriert." Über die Folgen des zweiten Lockdowns wollte der CEO angesichts der nicht absehbaren Dauer dieser Beschränkungen nicht spekulieren. Die in Gänze umfangreichen Hilfsmaßnahmen für die Gastronomie sieht Carsten Horn kritisch, da ihre Wirkung nicht ausreiche, weil "Prozesse, Systeme und Organisationen, die für die Beantragung und Auszahlung verantwortlich sind, [...] der Situation nicht gewachsen" seien. Und weil die anfänglichen Hilfspakete keinen Zugang für größere Firmen vorgesehen haben, partizipierte Nordsee nicht an den November- und Dezemberhilfen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
18.01.2021   Gastronomie: 38 Prozent Umsatzverlust im Jahr 2020
03.12.2020   Bremerhaven: Hauptverwaltung der Nordsee bleibt
30.10.2020   Berlin: Havelland-Express eröffnet "Markthalle 20" für Endverbraucher
Stichworte
FischMagazin
FischMagazin
Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag