06.05.2011

Krabbenfischer: Ende des Streiks in Sicht

Noch streiken die Krabbenfischer in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, doch erste Gespräche mit Politik und Handel stimmen die Fischer optimistisch. „Der Handel hat ein verbessertes Angebot vorgelegt, das aber noch weit von unserer Zielvorstellung entfernt ist und die bei der Fischerei entstehenden Kosten nicht decken würde. Deswegen werden wir weiter im Hafen liegen bleiben,“ teilt André Hamann vom Verband der deutschen Kutter- und Küstenfischer mit. Derzeit liege der Erzeugerpreis bei 1,57 Euro/Kilo, während die Fischer 3,- Euro fordern. Verständnis zeigten führende Politiker der beiden Bundesländer. Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat erklärt, dass sein Land die Kosten für die Nachrüstung der elektronischen Logbücher für die 125 Krabbenkutter des Landes in Höhe von 375.000 Euro übernehmen werde. Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf wolle vorgesehene Auszahlungen vorziehen und, wie auch in Niedersachsen, Steuerstundungen prüfen. Außerdem sei von politischer Seite vorgeschlagen worden, mit Hilfe staatlicher Subventionen eine Zentralbesiebung zu finanzieren. Zum 12. Mai solle „der gesamte Handel“ zu Gesprächen nach Büsum eingeladen werden.
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