20.08.2012

Färöer Inseln: Fischerei auf Kabeljau und Schellfisch erhält MSC-Zertifikat

Die gesamte Fischerei der Färöer Inseln auf Kabeljau und Schellfisch im Nordostatlantik ist erfolgreich nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) zertifiziert worden, teilt der MSC mit. Betrieben wird die Fischerei in der Barentssee (ICES Untergebiete I u. II) von zwei 60 Meter-Frosttrawlern: die 'MV Gadus' gehört zum färingischen Fischproduzenten JFK, während die 'Vesturvon' für Framherji fährt. Beide Schiffe verarbeiten die Fänge an Bord zu Filets oder zu Fischen ausgenommen und ohne Kopf (h&g) - jeweils Seefrostware - und landen sie in Häfen auf den Färöer Inseln an, um den Kabeljau und Schellfisch in die EU zu exportieren. 2011 fischten die beiden Schiffe zusammen 9.302,25 t Kabeljau und 1.193 t Schellfisch. Die demersale Schleppnetzfischerei wird ganzjährig betrieben. Der unabhängige Zertifizierer dieser Fischerei - Det Norske Veritas (DNV) - fand an der Fischerei in offenbar sämtlichen Bereichen keine Beanstandungen: die Bestände sind in einem guten Zustand, der fischereiliche Druck ist akzeptabel, die Fischereien sind selektiv und haben kaum Beifang und die Auswirkungen auf das Ökosystem sind gering. Auch Überwachung und Kontrolle durch färingische, norwegische und russische Behörden seien solide.
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