03.06.2009

Aale: 100.000 Jungfische sollen Bestand in der Elbe aufbauen

In der Elbe sind das vierte Jahr in Folge Aale ausgesetzt worden, um den in den vergangenen 30 Jahren um 90 Prozent zurückgegangenen Bestand zu stärken, meldet das Hamburger Abendblatt. Ende Mai sind zwischen Geesthacht und Schnackenburg im Landkreis Lüchow-Dannenberg 100.000 Jungaale von Mitgliedern der Gemeinschaftsinitiative Elbfischerei (GI) in die Elbe und ihre Nebenarme gesetzt worden. Allerdings werde sich die Aktion erst in 20 bis 30 Jahren auswirken, sagte Volkmar Hinz von der niedersächsischen Landwirtschaftskammer. Das Land Niedersachsen und die EU unterstützen den Aufbau des Aalbestandes. Bei den Besatzfischen handelt es sich um Tiere, die als Glasaale europäischen Fischern in die Netze gegangen sind. In Aalfarmen sind sie dann bis zu sechs Monate lang abgewachsen, um kräftig genug für das Leben in der Elbe zu sein. Der Fluss biete dem Fisch ideale Lebensbedingungen. Wie viele Aale in der Elbe leben ist unklar. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wertet derzeit Fangdaten aus, um die Größe des Bestandes zu ermitteln.
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