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Fischmagazin 11-2020 lesen




FischMagazin








27.11.2020  Niederlande: The Kingfish Company an Osloer Börse notiert

The Kingfish Company, holländischer Züchter von Gelbschwanzmakrele in der Kreislaufanlage, ist seit gestern am Merkur Market der Osloer Börse gelistet, meldet Fish Information & Services (FIS). Die Notierung folgt einer privaten Platzierung von Wertpapieren in Höhe von 50 Mio. Euro am 11. November 2020. Mit dem frischen Kapital will Kingfish seine europäische Produktionskapazität erweitern und seine zweite Zuchtanlage in den USA vorantreiben. Seit kurzem ergänzt Helge Moen, ehemaliger Geschäftsführer von Kverva, den Vorstand, zu dem Alexandre van der Wees, Jeroen Scheelbeek und Martin Jansen gehören.

Lesen Sie zu Kingfish auch im FischMagazin-Archiv:
29.01.2020 Holland: Nutreco investiert in Kingfish Zeeland
05.12.2019 Niederlande: Kingfish Zeeland will Kapazität verdoppeln
31.08.2018 Niederlande: ASC-Zertfikat für Gelbschwanzmakrele aus Kreislaufanlage








27.11.2020  Österreich: "Alpengarnelen" inzwischen bei Metro gelistet

Der österreichische Shrimp-Züchter "Alpengarnelen aus Tirol" hat die Pilotphase seit geraumer Zeit hinter sich gelassen und produziert inzwischen jährlich 10 bis 12 Tonnen White Shrimps, meldet die ebenfalls in Österreich erscheinende Fachzeitschrift Fleisch & Co. Nachdem die Gründer Markus Schreiner und Daniel Flock mit einer 2016 konstruierten Testanlage (Kapazität: 300 kg) erfolgreich waren, betreiben sie seit 2019 eine größere Kreislaufanlage mit vier ca. 40 Meter langen Becken, verteilt auf zwei Stockwerke. Die dafür benötigten rund 600.000 Liter "besten Tiroler Quellwassers", angereichert mit Meersalz, werden im 24 Stunden-Rhythmus gefiltert. Die von einem europäischen Meeresbiologen bezogenen Larven sind nach einem halben Jahr auf ein Erntegewicht von 20 bis 30 Gramm abgewachsen. Die rund 25 cm langen Garnelen, die lediglich gekühlt werden, seien inzwischen das "Liebkind der verantwortungsvollen Feinschmecker geworden" (Fleisch & Co.). Abnehmer der Alpengarnelen sind die gehobene heimische Gastronomie und Hotellerie. Seit kurzem sind die White Shrimps aus Tirol auch an den Metro-Standorten Innsbruck, Dornbirn und Salzburg erhältlich. Jeden Freitag gibt es in der Farm in Hall/Tirol einen Hofverkauf für den Endverbraucher.

Lesen Sie zu heimischen Garnelenzucht auch im FischMagazin-Archiv:
23.11.2020 Hamburg: HanseGarnelen noch vor Weihnachten lieferfähig
14.07.2020 Kirschau: Garnelenbestand durch "Sabotageakt" vernichtet
26.03.2020 Gronau: "Neue Meere" nimmt Garnelen-Zucht in Betrieb



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26.11.2020  Deutschland: 2020 wurden bislang 22 Prozent mehr Lachs gegessen

Der Lachsverzehr ist in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie erheblich gestiegen. Das teilte Kristin Pettersen, norwegische Fischereikommissarin für Deutschland und Polen, jüngst auf einem Webinar des Portals FishPool (Bergen) mit. Das Plus sei vor allem zurückzuführen auf einen Anstieg beim häuslichen Konsum von Lachsprodukten um 22 Prozent, der die Verluste, bedingt durch die Schließungen der Gastronomie, wieder wettmachen würde. Dabei seien die Zuwächse beim Frischlachs mit 29 Prozent höher als beim TK-Lachs, der um 18 bis 20 Prozent zulegte. Ein Plus von 18 Prozent im Vorjahresvergleich notierten auch die Lachsmengen, die über die Schienen Takeaway und Heimlieferdienste abgesetzt wurden. Für das Jahresendgeschäft erwartet Kristin Pettersen ein Plus, das noch höher als üblich ausfallen könnte: "Der Dezember ist in Deutschland regelmäßig eine starke Saison für Lachs, aber wir glauben, dass dieses Jahr noch stärker werden wird." Ihre Vorhersage: für Lachs in Deutschland werde es das beste Jahr überhaupt - trotz der Pandemie. Eine weitere Erklärung: eine Werbekampagne des Norwegian Seafood Council (NSC) in deutschen Medien und am hiesigen Point-of-sale für umgerechnet 2 Mio. Euro.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
09.11.2020 Norwegen: Lachspreise erreichen bisherigen Jahrestiefstand
05.11.2020 Norwegen: Seafood-Exporte auf Rekordniveau
05.05.2020 Hamburg: Kristin Pettersen ist wieder Norwegens Fischereikommissarin



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26.11.2020  Neumünster: Edeka Meyers eröffnet auf 5.400 Quadratmetern

Für den neuen Edeka Meyers im Neumünsteraner Freesen Center darf gelten: Größe ist bei weitem nicht alles. Mindestens genauso beeindruckend wie die mehr als 40.000 Artikel auf einer Ladenfläche von 5.400 Quadratmetern sind das Nachhaltigkeitskonzept sowie einige innovative Aspekte der nunmehr dritten Filiale von Inhaber Jan Meifert in Neumünster (Holstein). "Umweltschutz und nachhaltiges Handeln" seien ihm wichtig, hatte der 38-Jährige schon vor drei Jahren im Gespräch mit der Lebensmittelrundschau betont. Im neuen Edeka in der Wasbeker Straße 330 stehen hierfür unter anderem eine Unverpackt-Zeile, ein Bio-Sortiment auf 300 Quadratmetern und eine Milchtankstelle. Bereits beim Betreten des Marktes trifft der Kunde auf den Frische-Bereich, wo Obst- und Gemüseabteilung sowie die Frische-Theken für Fisch, Fleisch, Wurst und Käse einen Marktplatzcharakter vermitteln wollen. Eines von vier Shop-in-Shop-Konzepten ist die Sushi-Bar von "Eat happy". Technisch beeindruckend: zwei sogenannte Tunnelkassen, die die Produkte fast wie von selbst scannen - installiert von ITAB Germany aus Köln. Ungewöhnlich: für die Gastronomie "Meyers daily" kann der Kunde für 25,- Euro im Monat eine Flatrate erwerben. Ein Dutzend dieser innovativen Einkaufs-Flatrates hat Meyers zur Eröffnung am 12. November verlost.

Lesen Sie zum Fischgeschäft der Edeka auch im FischMagazin-Archiv:
27.10.2020 Emsdetten: 450 Quadratmeter Frische, fünf Meter Fischtheke
20.10.2020 Edeka Dörflinger: Regionale Tradition trifft urbane Moderne
08.09.2020 Wesel: Edeka eröffnet im Esplanade-Center



26.11.2020  Mainburg: Bayerns erste kommerzielle Aquaponik-Farm

Mainburg: Bayerns erste kommerzielle Aquaponik-Farm

Im niederbayerischen Mainburg (Landkreis Kehlheim) hat Mike Conley in den Räumen einer leerstehenden Gärtnerei die nach eigenen Angaben "erste kommerzielle Aquaponik-Farm in Bayern" eingerichtet. Mit einer Crowdfunding-Kampagne verschaffte er sich zusätzlichen Rückenwind. Im Oktober wurden die Gebäude der früheren Gärtnerei Fröschl in der Ingolstädter Str. 33 gepachtet und bereits zum 2. Januar 2021 soll die erste eigene Aquaponik-Ernte eingefahren und verkauft werden, kündigt Conley auf der Homepage aquaponik-profis.de an. Als Fisch hat sich Conley für den Niltilapia entschieden, als Gemüse wird Salat angebaut. "Natürlich wird alles auf ökologischem und biologischem Weg produziert," teilt das Unternehmen auf der Seite www.aquaponik-profis.de mit. Demnächst soll ein Hofladen eröffnet werden, in dem auch die umliegenden Landwirte ihre Waren anbieten können - neben dem Fisch auch Gemüse und Obst aus eigener Produktion, außerdem Fleisch (Rind, Schwein, Geflügel) sowie Käse, Milch und Joghurt, und zwar alles "nur aus der Region" bezogen. Schon jetzt verkauft die Aquaponik-Farm Forellen von der Fischbraterei Oberhofer, ebenfalls in Mainburg ansässig.

Lesen Sie zur Aquaponik auch im FischMagazin-Archiv:
28.05.2020 Dänemark: EU-weites Aquaponik-Projekt kombiniert Queller und Fisch
16.05.2019 Aquaponik: Ralf-Dahrendorf-Preis für EU-Projekt zum "Tomatenfisch"
12.04.2018 Wien: Der erste Aquaponik-Betrieb in Österreich



25.11.2020  Ecuador: Thunfischflotte hofft auf MSC-Zertifikat bis Mitte 2021

Der ecuadorianische Verband Tuna Conservation Group (Tunacons) ist in die Endphase eines MSC-Verfahrens eingetreten, teilen die Undercurrent News mit. Guillermo Moran, Direktor der Fischerei-Organisation, rechnet damit, dass der aufgrund der Corona-Pandemie um ein halbes Jahr verzögerte Bewertungsprozess im Juni 2021 abgeschlossen sein werde. Fünf Thunfisch-Produzenten aus Ecuador - Negocios Industriales Real (Nirsa), Eurofish, Tri Marine, Servigrup und Grupo Jadra - arbeiten daran, über ein Fischereiverbesserungsprojekt (FIP) eine MSC-Zertifizierung für ihre Fischerei auf drei Thunfischarten zu erhalten. So will die Tunacons-Flotte beispielsweise bis zum 31.12.2020 mindestens 20 Prozent der traditionellen Fischsammler (FADs) durch EcoFADs ausgetauscht haben.

Tunacons habe in den vergangenen vier Jahren "hart" daran gearbeitet, den ökologischen Fußabdruck seiner Thunfischerei zu verringern. Als entsprechend "unfair" bewertet Moran die Kritik der Zeitschrift "Economist", dass nicht nur ausländische, vor allem chinesische Fangschiffe illegale, nicht dokumentierte und nicht regulierte Fischerei betrieben, sondern auch ecuadorianische Fischereischiffe. 95 bis 99% der Fischer des Landes würden sich an die Regeln halten, kontert Guillermo Moran. So habe Tunacons sich bemüht, den Beifang zu reduzieren und habe Beobachter an Bord. So sei der Beifang an Haien drastisch verringert worden auf heute nicht einmal 2 Prozent.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
16.11.2020 Augsburg: Otto Franck Import begeht 100-jähriges Jubiläum
06.05.2020 Thunfisch: In Deutschland nur jedes 10. Produkt MSC-zertifiziert
24.03.2020 Ecuador: Thunfischflotte setzt auf biologisch abbaubare Fischsammler



[25.11.2020] BVL: Tilapia und Pangasius häufig mit Listerien kontaminiert

[24.11.2020] Hamburg: Lederers Manufaktur eröffnet Shop
[24.11.2020] Schweiz: Fischproduktion "interessant erst ab 30 Tonnen"
[24.11.2020] Island: Måsøval übernimmt Mehrheitsanteile der Ice Fish Farm

[23.11.2020] Alnatura erstmals mit über einer Milliarde Euro Umsatz
[23.11.2020] Hamburg: HanseGarnelen noch vor Weihnachten lieferfähig

[18.11.2020] Einwegkunststoff-Verpackungen: Verbot betrifft nicht Frischfisch-Styroboxen

[17.11.2020] Hamburg: Fischmarkt findet "bis auf Weiteres" nicht statt
[17.11.2020] Schottland: Grieg will sämtliche Standorte aufgeben
[17.11.2020] Dänemark will keine Expansion der marinen Aquakultur

[16.11.2020] Augsburg: Otto Franck Import begeht 100-jähriges Jubiläum

[12.11.2020] Wiesenhof: Fischalternativen unter der Marke "Green Legend"

[11.11.2020] Spanien: Beteiligungsgesellschaft PAI übernimmt Angulas Aguinaga

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