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FischMagazin 6-2020 online lesen




FischMagazin 06/2020








13.08.2020  Gottfried Friedrichs bündelt komplette Produktion in Polen

Gottfried Friedrichs bündelt komplette Produktion in Polen

Der Premium-Feinfischanbieter Gottfried Friedrichs will seine Strukturen deutlich verschlanken und die Produktion am heutigen Standort in Doble bündeln. "Der einzige wirksame Hebel, an dem wir aktiv ansetzen können, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Marke langfristig zu erhalten, ist die Optimierung der internen Kosten-, Betriebs- und Produktionsstrukturen", erklärt Horst-Otto Gerberding, Gesellschafter der Gottfried Friedrichs KG, heute in einer Pressemitteilung. "Die hohen strukturellen Fixkosten, die uns durch mehrere Standorte entstehen, sind für uns langfristig nicht tragbar."

Von den derzeit knapp 370 Mitarbeitern sind rund 80 in der Verwaltung und Logistik am Firmensitz in Hamburg, rund 120 in der Veredelung von Lachs- und Kaviar-Produkten in Waren an der Müritz und weitere 170 in der Veredelung von Forellen, Matjes und Lachs in Doble/Polen tätig. Dort soll in Zukunft im Mehrschichtbetrieb produziert werden. Das Werk in Waren werde voraussichtlich geschlossen, ein möglicher Stellenabbau solle so sozialverträglich wie möglich gestaltet werden, versprach Michael Armbrecht, kaufmännischer Geschäftsführer von Friedrichs. Zur weiteren Steigerung der Effizienz strebt das Unternehmen eine deutliche Straffung der Produktpalette an. Für Handel und Verbraucher werde sich mit der Bündelung der Produktion in Polen nichts ändern. Bereits seit 2004 produziere Friedrichs in Doble sehr erfolgreich alle Forellen- und Matjesprodukte sowie Lachs. Ein großer Teil der Arbeitsschritte findet auch hier nach wie vor in traditioneller Handarbeit statt.

Lesen Sie zu Gottfried Friedrichs auch im FischMagazin-Archiv:
06.04.2020 Friedrichs: Lachs-Top-Seller jetzt ASC-zertifiziert
08.01.2018 Gottfried Friedrichs: Neuer Leiter Lieferkettenmanagement
18.04.2016 Gottfried Friedrichs kauft Traditionsmarke Stührk



Seafood Fair 2020





13.08.2020  Hövelhof: Marc Kespohl betreibt Fischtheke im neuen E-Center

Heute eröffnet im Industriegebiet von Hövelhof (Kreis Paderborn/NRW) ein neues E-Center, meldet das Westfalen-Blatt. Auf einer Verkaufsfläche von insgesamt 3.200 Quadratmetern werden bis zu 48.000 Artikel angeboten. In der Vorkassenzone gibt es neben der Bäckerei Lange, dem Grill Athen von Hasan Celik und einer Antipasti-Theke der Hövelhofer Familie Asla auch eine Frischfischtheke, die von Marc Kespohl aus Schloß Holte-Stukenbrock betrieben wird. Kespohl hatte vor elf Jahren den Fischwagen von Dietmar Gertz in Schloß Holte-Stukenbrock übernommen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
12.08.2020 Hilden: Vergrößerte Fischtheke und Räucherofen nach Umbau
10.08.2020 Höhn: Baubeginn für Edeka Osterkamp



TrendPack




13.08.2020  Hamburg: Hafen verliert Anschluss an die Konkurrenz

Hamburg: Hafen verliert Anschluss an die Konkurrenz

Der Hamburger Hafen hat im Wettbewerb mit den großen Seehäfen Rotterdam und Antwerpen zunehmend das Nachsehen. Bei der Produktivität haben die beiden Konkurrenzhäfen Hamburg überholt, schreibt das Hamburger Abendblatt. Anlass ist ein dramatischer Video-Appell, den der zweitgrößte Hafenbetrieb Eurogate an seine Mitarbeiter richtet. Die Eurogate-Geschäftsführer Thomas Eckelmann und Michael Blach bereiten die 1.400 Mitarbeiter auf eine grundlegende Restrukturierung des Konzerns vor. Bis spätestens 2024 müssten die jährlichen Kosten der deutschen Terminals um 84 Mio. Euro gesenkt werden. Alleine im ersten Halbjahr 2020 habe Eurogate, der überall in Europa Terminals betreibe, in Deutschland ein Minus von 23 Mio. Euro eingefahren. Ein Problem: die Eurogate-Terminals seien auf der Wasser- und der Landseite wesentlich langsamer als jene in Rotterdam und Antwerpen. Während Antwerpen 30 bis 32 Containerbewegungen pro Stunde schaffe, seien es in Hamburg 20 bis 25 bei um 50 Prozent höheren Kosten. Ein Schritt zur Optimierung: eine Kooperation mit Hamburgs größtem Terminalbetreiber HHLA, dem Marktführer in Hamburg. Erste Gespräche wurden bereits geführt, teilt Eurogate mit.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
17.04.2020 Fischmarkt Hamburg-Altona: Michael Fußner neuer Geschäftsführer
24.11.2017 Hamburg: Hafen leidet unter langer Zollabfertigung
15.10.2016 Hamburg: Eimskip wechselt nach Bremerhaven



12.08.2020  Hilden: Vergrößerte Fischtheke und Räucherofen nach Umbau

Das Edeka Frische-Center der Familie Breidohr in Hilden (Kreis Mettmann/Nordrhein-Westfalen) wird in den kommenden drei Monaten komplett umgebaut, meldet RP Online. "Am Ende bleiben eigentlich nur die Außenmauern erhalten", sagt Tobias Breidohr, der gemeinsam mit Daniel Breidohr die Geschäfte des über 100 Jahre alten Familienunternehmens leitet. Rund zehn Millionen Euro investieren die Breidohrs in den Markt an der Walder Straße, der um rund 250 Quadratmeter auf eine Fläche von dann 1.800 Quadratmetern erweitert wird. Das Ambiente erinnert eher an Marktstände, die Regale, in einem warmen Farbton gehalten, und die Auslagen werden übersichtlicher. Die Wände werden historische Foto aus der bis 1913 zurückreichenden Unternehmensgeschichte zieren. In Zukunft soll vor Ort Sushi gerollt werden. Die Fischtheke wird vergrößert und erhält einen Räucherofen, in dem mehrmals täglich Forellen, Lachs oder Garnelen veredelt werden. Eine gläserne Rückseite der neuen Wurst-, Fleisch- und Käsetheken gewährt den Kunden einen Blick in die Küchen- und Lagerräume. "Transparenz ist uns wichtig", sagt Tobias Breidohr. Die Wiedereröffnung ist für Mitte November geplant.

Lesen Sie zur Edeka auch im FischMagazin-Archiv:
10.08.2020 Höhn: Baubeginn für Edeka Osterkamp
22.10.2018 Edeka will sich für Daten bezahlen lassen
03.05.2018 Hamburg: Edeka Minden-Hannover übernimmt Hagenah








11.08.2020  Nordschleswig: Renzer Fischzucht plant eigene Räucherei

Der Jungunternehmer Henk Muus Meyer will seine deutsch-dänische Fischzucht um eine eigene Räucherei ergänzen, meldet der Nordschleswiger. Meyer (23) betreibt vier Fischzucht- und Angelseen, drei davon im deutschen Schleswig-Holstein (Barderup, Nordhackstedt, Ahrenviöl), einen im dänischen Nordschleswig, den Rens Fiskesø. Im dänischen Ort Renz/Rens etwa drei Kilometer nördlich der Landesgrenze - und 35 km nordwestlich von Flensburg - führt seine Familie seit mehreren Generationen eine Fischzucht, aus der Meyer 15 weitere Angelseen beliefert. Jahresproduktion: rund 100 Tonnen. Für 400.000 DKK, rund 54.000 Euro, will Henk Meyer jetzt eine Fischschlachtung und Räucherei in einer bestehenden Halle installieren. Dort habe es bis vor zehn Jahren eine Räucherei gegeben. Aufgrund zahlreicher Anfragen nach Räucherfisch soll die Produktion wieder aufgenommen werden."Anschlüsse und vieles andere sind noch vorhanden. Der Aufwand ist überschaubar", erläutert der Fischproduzent. Vorerst sei die Verarbeitung von jährlich zehn Tonnen Forellen geplant, die im eigenen Laden und an Geschäfte verkauft werden sollen. Für das Projekt kann seine Rens Forellen ApS mit einer Landdistriktförderung der Region Sonderburg-Apenrade von knapp 160.000 DKK, etwa 21.500 Euro rechnen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
07.08.2020 Direktvermarktung: Fisch rund um die Uhr im Forell-o-maten
04.08.2020 Schweiz: Lachszüchter will Menge verdreifachen
28.05.2020 Dänemark: Venmark Fisk investiert in neue Räucherei



Food Kompetenz

FischMagazin kennen Sie. In dieser Zeit sind Informationen so wichtig, wie selten zuvor. Wir bieten Ihnen deshalb auch die Inhalte unserer Fachzeitschriften TK Report und FleischMagazin an. Alle drei Zeitschriften sind aktuell freigeschaltet, um alle Branchenteilnehmer im Homeoffice zu erreichen.

FleischMagazin 07/2020
TK_Report 07/2020





11.08.2020  Carolinensiel: Küsten-Räucherei Albrecht stellt sich nach Brand neu auf

Carolinensiel: Küsten-Räucherei Albrecht stellt sich nach Brand neu auf

Die Küsten-Räucherei Albrecht arbeitet an einem Neuanfang, nachdem ein Brand die Verkaufsräume und den Restaurantbereich des Fischunternehmens im ostfriesischen Kurort Carolinensiel Mitte Juni verwüstet hatte. Vier Ortsfeuerwehren mit mehr als 80 Einsatzkräften löschten über drei Stunden lang und konnten damit ein Übergreifen des Feuers auf weitere Bereiche des Betriebsgebäudes verhindern. Der Schaden beläuft sich nach Angaben der Geschäftsführung auf "mehr als 500.000 Euro". Brandursache soll ein technischer Defekt gewesen sein, schreibt die Ostfriesen-Zeitung online. Die Küsten-Räucherei bietet einen Teil ihres Sortimentes - Frischfisch, Räucherfisch, Fischsalate, Matjes und Bratheringe - seitdem in Töpfen zum einen über einen Zeltverkauf direkt hinter dem Gebäude an. Zum anderen arbeitet ein Teil der Belegschaft nun in der zweiten Betriebsstätte "Wattkieker", wo auch warme Speisen und Fischbrötchen verkauft werden. Im Jahre 2016 war die Küsten-Räucherei Albrecht mit dem Seafood Star für das "Beste Fischkonzept am Touristenort" ausgezeichnet worden.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
05.05.2020 Nordseekrabben: Ostfriesin entwickelt Entschälung per Ultraschall
25.09.2018 Wangerooge organisiert erstmals Miesmuscheltage
03.01.2018 Fedderwardersiel: Kutterfisch übernimmt Genossenschaftsgebäude





[11.08.2020] Mecklenburg: Müritzfischer übernehmen Meyls Fischhaus und Kutter

[10.08.2020] Höhn: Baubeginn für Edeka Osterkamp
[10.08.2020] Sachsen: Dürre reduziert Karpfenertrag

[07.08.2020] Konsultation zu neuem ASC-Kreislaufanlagen-Modul
[07.08.2020] Direktvermarktung: Fisch rund um die Uhr im Forell-o-maten
[07.08.2020] Schweiz: Zanderzüchter gibt auf wegen fehlendem Besatz und Wettbewerb

[06.08.2020] Nordsee erweitert Kunden App "Fish & Friends"
[06.08.2020] Bremerhaven: Ganztägiger Streik bei der Nordsee
[06.08.2020] Frosta verkauft 50 Prozent mehr Fischstäbchen
[06.08.2020] Projekt: Netze für die Fischzucht mit umweltfreundlicher Beschichtung

[05.08.2020] Schottland: Mowi startet neue Biolachs-Marke

[04.08.2020] Metro erwartet Umsatzrückgang von bis zu 5 Prozent
[04.08.2020] Schweiz: Lachszüchter will Menge verdreifachen

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