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News aus der Fischbranche




22.03.2019  Argentinien: Rotgarnelen-Fischer wollen MSC-Zertifikat

Mehrer Unternehmen, die Argentinische Rotgarnelen fangen, verarbeiten und verkaufen, streben nach einer Zertifizierung des Marine Stewardship Councils (MSC), um das Produkt in Nordamerika und Europa besser vermarkten zu können, schreibt das Portal IntraFish. Zu der Gruppe Chubut gehören Pesquera Veraz (Grupo Veraz), Iberpesca (Grupo Iberconsa), Cabo Vírgenes, Food Partners Patagonia, La Escalerona und Consermar-Newsan. In den vergangenen drei Jahren hatten die Unternehmen gemeinsam mit der Nicht-Regierungsorganisation (NGO) CeDePesca, der Kammer der Schiffseigner der Chubut Gelben Flotte und Fischereibehörden als Teil eines Fischerei-Verbesserungsprojektes (FIP) gearbeitet. "Diese Zertifizierung zu erhalten ist sehr wichtig, um die Argentinische Rotgarnele in jenen Märkten Nordamerikas und Europas, die für uns bislang noch nicht zugänglich sind, zu etablieren", begründet Federico Angeleri, kaufmännischer Leiter der Grupo Veraz, das Vorhaben. Innerhalb der ersten vier Monate im MSC-Programm will der Zertifizierer Bureau Veritas zunächst eine neue Auditierung der Fischerei vornehmen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
01.02.2019 Argentinien: EU hebt Zölle für unverarbeiteten Seehecht und Shrimps auf
08.01.2019 Argentinien: Neues Rekordjahr bei der Rotgarnele
19.05.2018 Argentinien: Steigende Nachfrage für Rotgarnelen



22.03.2019  Nordsee: App "Too Good To Go" rettet 250.000 Portionen

Nordsee: App "Too Good To Go" rettet 250.000 Portionen

Die Fischrestaurantkette Nordsee hat binnen eines Jahres 250.000 Essensportionen vor der Vernichtung bewahrt. Möglich war dies, da Nordsee als erster Systemgastronom mit der prämierten Smartphone-App "Too Good To Go" kooperiert, um unnötiger Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken und überflüssigen Abfall zu vermeiden, teilt das Unternehmen mit. So rettet Nordsee seit knapp einem Jahr täglich etwa 1.000 Portionen vor der Tonne. "Durch die Partnerschaft mit Too Good To Go haben wir die Möglichkeit, unseren Gästen Nordsee-Produkte zum reduzierten Preis anzubieten, Verschwendung vorzubeugen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen", sagt Robert Jung, Vorsitzender der Geschäftsführung Nordsee. Denn sind in den Filialen abends noch Produkte übrig, können diese zu einem besonders günstigen Preis in der "Too Good To Go"-App gekauft werden. Dabei bestellt der Kunde direkt in der App je nach Verfügbarkeit eine Snack- oder Meals-Tüte und zahlt bequem per Paypal oder Kreditkarte. Wecleh Produkte genau sich darin befinden bleibt bis zur Abholung eine Überraschung.

Lesen Sie zur Nordsee auch im FischMagazin-Archiv:
21.12.2018 Wien: Richard "Mörtel" Lugner eröffnet neue Nordsee-Filiale
10.10.2018 Systemgastronomie: Schweizer Investor übernimmt die Nordsee
14.03.2018 Nordsee und AWI entwickeln essbare Verpackung aus Algen



22.03.2019  Kanada: Mowi baut Lachszucht an der Ostküste

Der weltgrößte Lachszüchter Mowi will an der kanadischen Ostküste Lachsfarmen mit einer Kapazität von 15.000 bis 20.000 t installieren, melden die Undercurrent News. Für das Tochterunternehmen, das als Marine Harvest Atlantic Canada firmiert, werden derzeit zehn erste Meeresgehege in der neufundländischen Stadt Lawn konstruiert, die dann in der Fortune Bay liegen sollen. Noch 2019 sollen die Käfige mit Lachssmolts besetzt werden und die erste Ernte ist für 2020 geplant. Kostenpunkt der Farm: 12,1 Mio. Euro. Zu der Mowi-Tochter gehören neben sieben Zuchtlizenzen und einem Verarbeitungsbetrieb in Neufundland auch zwei weitere Farmlizenzen in New Brunswick und eine dortige Brutanstalt.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
14.11.2018 Norwegen: Marine Harvest plant Namensänderung und Rebranding
30.10.2017 Kanada: Ureinwohner besetzen Lachszuchten
21.10.2016 Kanada: Zwei weitere Marine Harvest-Lachsfarmen jetzt ASC-zertifizierte




21.03.2019  Online-Handel: DLG bietet neues Qualitätssiegel "DLG Trusted Food"

Online-Handel: DLG bietet neues Qualitätssiegel "DLG Trusted Food"

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat einen neuen Zertifizierungsstandard für Onlinehändler entwickelt. Die Auszeichnungen "DLG Trusted Food" und "DLG Trusted Wine" garantieren effiziente und kundenorientierte Abläufe beim Ein- und Verkauf von Lebensmitteln und Weinen im Internet. Sie stellen sicher, dass Onlinehändler fachgerecht mit den Produkten umgehen, rechtliche Vorschriften und Qualitätsstandards einhalten, korrekte Produktdaten kommunizieren sowie zuverlässige Logistik-Abläufe gewährleisten."Die Zertifizierung hilft, die bestehende Vertrauenslücke beim Online-Shopping von Lebensmitteln und Getränken zu schließen und sorgt für zusätzliche Impulse im E-Commerce", meint Inga Funke, Projektleiterin DLG-Zertifizierung "Trusted Food" und "Trusted Wine". Die Zertifizierung erfolgt in drei Schritten. Das Unternehmen muss eine Online-Zertifizierung absolvieren, ergänzend werden "Blind-Shopping"-Einkäufe und bei Bedarf Vor-Ort-Prüfungen durchgeführt. Mit dem Abschlussbericht der E-Commerce-Experten ist die Verleihung der Auszeichnung "DLG Trusted Food" bzw. "DLG Trusted Wine" verbunden.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
28.08.2018 "DLG-Classics": Neue Auszeichnung für Produktklassiker
07.08.2017 DLG Lebensmitteltagung Fisch & Seafood: Tierwohl in der Wertschöpfungskette
14.10.2015 Senioren: DLG-Qualitätsprüfung jetzt auch für Außer-Haus-Verpflegung




21.03.2019  Brasilien: Langfristig sollen 1,6 Mio. Tonnen Tilapia produziert werden

Die brasilianische agrar-industrielle Kooperative C. Vale will in diesem Jahr ihre Tilapia-Produktion von zuletzt 11.000 t (2018) auf jetzt 19.500 t erhöhen - ein angestrebtes Plus von 77%. Im Rahmen eines 30 Jahres-Plans soll die Produktionsmenge beim Tilapia sogar auf 1,6 Mio. t steigen, schreibt IntraFish. C. Vale hat sich seit Anfang der 1990er Jahre mit Huhn, Soja und Getreide zu einem Unternehmen mit 1,85 Mrd. Euro Jahresumsatz entwickelt. Jetzt will das Großunternehmen für den Tilapia eine Entwicklung anstoßen, wie sie das Hühnchen genommen hat. Allerdings betont ein Sprecher von C. Vale die Vorteile, die das Huhn gegenüber dem Tilapia habe: während vom Huhn 70 Prozent verwertet würden, seien es beim Tilapia nur 30 %. Außerdem habe der Fisch einen längeren Produktionszyklus und produziere weniger Fleisch je Kilogramm Futter, so dass er mehr kosten müsse. C. Vale lässt in Paraná, Brasiliens größtem Aquakultur-Staat, derzeit jährlich rund 25 Mio. Fische von 130 Produzenten züchten, die im Umkreis um die Fabrik liegen.

Lesen Sie zum Tilapia auch im FischMagazin-Archiv:
20.07.2018 Kenia: Tilapia-Zucht im Viktoriasee
10.01.2018 Tilapia: Regal Springs eröffnet Büro in Hamburg



21.03.2019  Chile: ASC-Zertifikat für Salmones Antartica

Der chilenische Lachsproduzent Salmones Antartica, eine 100%ige Tochter der japanischen Nippon Suisan Kaisha (Nissui), hat eine Zertifizierung des Aquaculture Stewardship Councils (ASC) erhalten, meldet Fish Information & Services (FIS). Das wäre die zweite ASC-Zertifizierung für die Nissui-Gruppe, nachdem im November 2017 schon das Zuchtunternehmen Kurose Suisan zertifiziert worden war. Der Lachs- und Forellenzüchter Salmones Antartica hat sich seit seiner Gründung 1982 zu einem vertikal integrierten Unternehmen entwickelt, das von Erbrütung und Zucht bis zu Verarbeitung und Distribution die gesamte Produktionskette der Farmfische abbildet.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
11.01.2019 Chile: Sixty South erste Farm, die komplett ASC-zertifiziert ist
24.05.2018 Australien: Nissui steigt bei gigantischem Shrimpfarmprojekt ein
23.01.2018 Japan: Erste Farmen für Gelbschwanzmakrele erhalten ASC-Zertifikat



21.03.2019  Schweiz: 15 Lachsprodukte zurückgerufen wegen Listerien

Mehrere Lachsprodukte, die bei Coop, Migros und Volg verkauft wurden, könnten gesundheitsgefährdende Listerien enthalten, meldet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Kunden sollten die Produkte nicht verzehren und sie in eine Verkaufsstelle zurückbringen. Den Listerienbefall hatte der Lieferant Ospelt Food, ein führendes fleischverarbeitendes Unternehmen in der liechtenstein-schweizerischen Zollunion, bei internen Kontrollen festgestellt. Bei Migros sind insgesamt 16 Artikel betroffen. Die Schweizer Kantonschemiker haben im vergangenen Jahr fast 1.000 Proben von Fertigsalaten, Früchten, Antipasti und anderen Fertigprodukten auf Listerien untersucht. In drei Prozent der Proben wurde der in der Umwelt verbreitete Keim gefunden, er lag jedoch nie über dem Grenzwert. Im letzten Jahr kam es in der Schweiz zu einer ungewöhnlichen Häufung von Listeriose-Fällen. Zwölf Menschen erkrankten, zwei starben.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
29.10.2018 Polen/EU: Listerien-Ausbrüche durch nicht identifizierten Hersteller
25.09.2017 Polen: Keine weiteren Listerienfunde bei BK Salmon
01.09.2017 Dänemark: Vier Kranke und ein Toter wegen Listerien in Lachs




[20.03.2019] Harrislee: Lettischer Konservenproduzent übernimmt Larsen Danish Seafood
[20.03.2019] Fischereimanagement: Fünf-Punkte-Plan zur Integration der Hobbyangler

[19.03.2019] Foppen: Peter Wiggelinkhuijsen wechselt zu OCI

[11.03.2019] Mikronesien: Weltweit erste Fischerei auf Großaugenthun MSC-zertifiziert

[08.03.2019] ASC kooperiert mit Fair Trade USA
[08.03.2019] Norwegen/Island: 2019 keine Quote für Capelin
[08.03.2019] Wolfsbarsch/Dorade, Adlerfisch: Farmen bereiten sich auf Audits vor

[01.03.2019] Hamburg: Stintsaison noch schlechter als 2018

[28.02.2019] MSC verdreifacht seine Einnahmen im letzten Jahrzehnt
[28.02.2019] Island: Forscher wollen geschlechtslosen Lachs entwickeln

[27.02.2019] Island: Lachsproduktion soll 2019 auf 20.000 Tonnen steigen
[27.02.2019] Indonesien: Erste Thunfischerei mit Handleinen startet MSC-Bewertung

[26.02.2019] Frankreich: "Größte Insektenfarm der Welt" geplant

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