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News aus der Fischbranche




14.06.2019  Bundesverband: Fischwirtschaft produzierte 2018 fast 6 Prozent mehr

Die Fischwirtschaft in Deutschland hat im vergangenen Jahr insgesamt 465.026 t Ware produziert und damit 25.361 t oder 5,8 Prozent mehr als im Jahre 2017 (2017: 439.665 t). Das teilte der Vorsitzende des Bundesverbandes der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels, Thomas Lauenroth, auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Fisch heute in Konstanz mit. Der Produktionsumsatz stieg um 4,8 Prozent auf 2,33 Mrd. Euro (2017: 2,22 Mrd. Euro). Im Lebensmitteleinzelhandel gab die Bevölkerung hierzulande 3,9 Mrd. Euro für Fisch und Meeresfrüchte aus und damit nominal 0,2 Prozent mehr als 2017. Angesichts einer Inflationsrate im Jahre 2018 von durchschnittlich 1,8 Prozent entspräche das einem realen Minus. In Betrieben der Branche mit mehr als 50 Beschäftigten nahm die Belegschaft um 10,4 Prozent auf 5,744 zu - ein deutliches Plus. Lauenroth kündigte an, dass die Mitglieder des Bundesverbandes Maßnahmen zur Reduzierung von Lebensmittelverpackungen unterstützten, damit der Eintrag von Plastikmüll in die Meeres verringert werde: "Damit so die große Auswahl an sicheren und leckeren Fischen, Krebs- und Weichtieren und daraus hergestellten Lebensmitteln auch in Zukunft angeboten werden kann."

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
18.06.2018 Bundesverband Fisch fordert Freihandelsabkommen mit Großbritannien
19.12.2016 Ethoxyquin: Bundesverband Fisch fordert von Greenpeace Korrektur
10.06.2016 Bundesverband Fisch: Branchenumsatz stieg 2015 um 5,4 Prozent



14.06.2019  Rewe Group gibt Karstadt-Anteile ab

Galeria Karstadt Kaufhof und die Rewe Group strukturieren ihre Zusammenarbeit bei der Karstadt Feinkost GmbH & Co. KG (KAFEIN) neu: Galeria Karstadt Kaufhof erwirbt den 25,1 prozentigen Anteil der Rewe Group an KAFEIN und ist damit zukünftig Alleineigentümer von KAFEIN. Zugleich vereinbarten die beiden Unternehmen, ihre Zusammenarbeit bei der Warenversorgung fortzusetzen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamtes.

"Wir sehen Lebensmittel für unsere zusammenwachsende Warenhausgruppe nicht nur als wichtigen Frequenzbringer, sondern zusammen mit der Gastronomie auch als starkes Wachstumsfeld", sagt Dr. Stephan Fanderl, CEO von Galeria Karstadt Kaufhof. "Mit der Übernahme aller Anteile an Karstadt Feinkost gewinnen wir mehr Möglichkeiten zur Expansion - auch außerhalb des Warenhauses. Gleichzeitig behalten wir mit der Rewe und ihrer Einkaufsexpertise einen hochkompetenten und vertrauten Partner."

Telerik Schischmanow, Bereichsvorstand Handel Deutschland der Rewe Group, erklärte: "Diese Neustrukturierung liegt im Interesse beider Unternehmen und gibt dem Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft von Galeria Karstadt Kaufhof neue Entwicklungsmöglichkeiten, die nicht zuletzt durch die Warenkompetenz der Rewe Group weiterhin positive Impulse erhalten werden."

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
17.07.2015 Karstadt Perfetto plant Stellenabbau



13.06.2019  Neues Projekt "Bioökonomie auf Marinen Standorten"

Neues Projekt "Bioökonomie auf Marinen Standorten"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligt ein von der Universität Kiel koordiniertes Projekt "Bioökonomie auf Marinen Standorten (BaMS)" mit bis zu 20 Mio. Euro Fördersumme. Dabei werden sich Forschungsteams unter anderem mit der Optimierung von Haltungsbedingungen in Aquakulturanlagen befassen. In Zusammenarbeit mit Unternehmen entwickeln Forscherinnen und Forscher neue Lebensmittel aus Miesmuscheln oder stellen aus Algenmaische Fischfutter her. Desweiteren wird untersucht, welche Algen und Schwimmpflanzen in Gärresten von Biogasanlagen oder in Abwässern von Aquakulturanlagen gedeihen. Projektleiter sind Prof. Carsten Schulz vom Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät und Prof. Rüdiger Schulz vom Botanischen Institut und Botanischen Garten der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. An dem vom BMBF über fünf Jahre geförderten Projekt sind aktuell 79 Partner-Institutionen beteiligt, darunter 20 hauptsächlich norddeutsche Forschungseinrichtungen und 34 Unternehmen. Die Koordination des Projektes übernimmt Dr. Stefan Meyer von der CAU, bis dato Netzwerkkoordinator des inzwischen aufgelösten Kompetenznetzwerks Aquakultur (KNAQ).

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
16.04.2019 Kiel: Zwei Frauen übernehmen Deutschlands einzige marine Fischzucht
14.01.2019 Nienhagen/Rostock: Test-Fischzuchtanlagen geplant
11.10.2017 Ostsee: Schlechte Perspektiven für marine Aquakultur



13.06.2019  Bremen: Start in die Matjes-Saison mit Matjes mexikanisch und Matjes-Sushi

Bremen: Start in die Matjes-Saison mit Matjes mexikanisch und Matjes-Sushi

"Moin Moin, Matjes", hieß es gestern zum Start der neuen Matjessaison in Bremen auf dem Domshof. Das Fest hat eine lange Tradition in Bremen: 36 Jahre lang wurde es zuletzt vom Förderkreis des Bremer Fischhandels um den 78-jährigen Händler Peter Koch-Bodes organisiert. In diesem Jahr fand ein Generationenwechsel statt. Erstmalig übernahm die Veranstaltungsorganisation die M3B GmbH, zu der die Messe Bremen sowie der Großmarkt Bremen gehören. Ziel sei es, die Tradition zu erhalten und zugleich angemessen zu modernisieren, sagte Sabine Wedell, Projektleiterin bei der Messe Bremen.

Das Programm fand in diesem Jahr parallel zum Wochenmarkt auf dem Domshof statt. Statt per Schiff kamen die Matjesfässer per Lastenfahrrad und unter musikalischer Begleitung der Band "Golden City" auf dem Domshof an. Durchs Programm führte der perfekt plattdeutsch sprechende Fernsehmoderator Yared Dibaba. Bei Dr. Matthias Keller vom Fisch-Informationszentrum (Hamburg) erfragte er wichtige Matjes-Fakten und half damit denjenigen, die gut aufgepasst hatten, die Fragebögen zu zwei Matjes-Quizrunden richtig auszufüllen. Der Matjes zeigte sich in Bremen in seiner ganzen Vielfältigkeit. Neben klassischen Varianten gab es Matjes mit Rhabarber, Matjes mexikanisch an Tacos oder Matjes-Sushi als California Roll und Sashimi.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
04.06.2019 Emder Matjes wird erneut "Kulinarischer Botschafter Niedersachsens 2019"
27.03.2019 Rügen: Homann schließt Matjes-Produktion in Sassnitz
10.08.2018 Wacken: Fans goutierten "Full Metal Matjes" und Fish & Chips



12.06.2019  Lachszucht: Biofarmen in Irland erwirtschaften höchste Gewinnspanne

Lachszucht: Biofarmen in Irland erwirtschaften höchste Gewinnspanne

Die börsennotierten Lachszüchter haben weltweit im ersten Quartal 2019 schwarze Zahlen schreiben können, meldet das Portal IntraFish auf Basis der veröffentlichten Angaben zum EBIT/kg. Dabei berücksichtigte IntraFish die Ergebnisse der an den Börsen in Oslo sowie in Australien und Neuseeland gelisteten Züchter. Ein Fazit: selbst innerhalb eines Unternehmens variieren die Ergebnisse erheblich je nach Produktionsregion. So erlöste die Biolachs-Zucht des weltgrößten Lachszüchters Mowi in Irland als "Tabellenführer" ein EBIT von 4,38 Euro/kg, während Mowis Tochtergesellschaft in Kanada mit 1,41 Euro/kg das schwächste Resultat im Konzern ablieferte. Auch bei Grieg bewegte sich das Ergebnis in der Spitze zwischen 2,57 Euro/kg für seine Betriebe im norwegischen Rogaland und 2,54 Euro/kg in der Finnmark sowie 1,41 Euro/kg bei den Farmen in Shetland, die mit Kiemenerkrankungen und winterlichen Geschwüren zu kämpfen hatten. Erheblich schlechter als die Norweger schnitten die Chilenen ab. Die dortigen Mowi-Farmen lagen mit 1,47 Euro/kg zwar höher als ein Jahr zuvor, jedoch erheblich niedriger als in anderen Ländern. Selbst die niedrigen Resultate von Salmones Camanchaca (1,15 Euro/kg), Australis (0,96 Euro/kg) und Multiexport (1,20 Euro/kg) bedeuteten schon eine Verbesserung gegenüber den Vergleichszahlen von 2018.

Lesen Sie zur Lachszucht auch im FischMagazin-Archiv:
06.06.2019 Norwegen: Algenblüte trifft erstmals börsennotierten Produzenten
16.04.2019 Norwegen: Mowi steigert EBIT im 1. Quartal um mehr als 22 Prozent
22.03.2018 Chile: Lachsproduzenten verdoppeln ihren Gewinn



12.06.2019  Mecklenburg-Vorpommern: 390.000 Euro für neue Garnelenzucht

In Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) will die Fraktal GmbH mittelfristig jährlich 15 Tonnen Warmwassergarnelen züchten, meldet der Deutschlandfunk Kultur. Bereits Ende 2018 hatte das Agrarministerium des Landes angekündigt, die mehr als 800.000 Euro teure Garnelenfarm mit 395.000 Euro, unter anderem aus Mitteln des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF), zu fördern. Initiator der Zucht ist der Hohwachter Maschinenbauingenieur und Patentanwalt Dr.-Ing. Gerhard Vonnemann (71). Bislang ist auf dem Grundstück von Fraktal im Gewerbegebiet Anklam nur ein sechs Meter langes, eineinhalb Meter breites und knapp zwei Meter hohes Versuchsbecken gebaut. Dort schwimmt bereits die achte Generation von aus Miami importierten Garnelenlarven. Für die Produktion soll die Biofloc-Technologie eingesetzt werden. Bei diesem Verfahren wandeln Mikroorganismen in den Becken die Ausscheidungen der Garnelen, insbesondere Nitrat, in ungiftige Stoffe um. Diese "Bioflocken" dienen gleichzeitig den Shrimps als Nahrung.

Lesen Sie zur Garnelenzucht auch im FischMagazin-Archiv:
11.06.2019 Großbritannien: Erste Indoor-Shrimpfarm will diesen Sommer ernten
29.01.2018 Neues Forschungsprojekt zu Garnelen aus Aquakultur
18.12.2013 Vietnam bekämpft Garnelenseuche EMS mit Biofloc-Verfahren



12.06.2019  Frankreich: Gekühlte Shrimps bei Carrefour nur noch mit ASC-Label

Die französische Hypermarktkette Carrefour will in den Frischetheken und Kühlregalen ihrer heimischen Filialen nur noch Shrimps mit ASC-Zertifikat verkaufen, meldet das Portal IntraFish. Dieser Schritt erstrecke sich nicht auf gefrorene Garnelen. "Carrefour ist der einzige Hypermarkt in Frankreich, der für Shrimps ASC-/MSC-zertifiziert ist", betonte Gaetan de Lamberterie, Direktor Seafood bei dem LEH-Filialisten. Im November wolle Carrefour außerdem ein neues Qualitätssiegel für Farmgarnelen aus Ecuador, Nicaragua und Honduras vorstellen. Langfristig sollen jährlich 3.500 t Shrimps, die unter diesem Siegel produziert wurden, verkauft werden. Auch in seinen Outlets in Belgien, Rumänien, Italien und Spanien wolle Carrefour unter dieser Qualitätsmarke verkaufen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
15.04.2019 Vietnam: Neue Gruppenzertifizierung erleichtert ASC-Zertifizierung
02.03.2018 Frankreich: Eine Woche der nachhaltigen Fischerei
05.05.2016 Honduras: Shrimp-Farm erhält ASC-Zertifikat





[11.06.2019] Griechenland: Nireus erhält ASC-Zertifikat für zwei Farmen
[11.06.2019] Großbritannien: Erste Indoor-Shrimpfarm will diesen Sommer ernten

[07.06.2019] Schweiz: Frischeparadies eröffnet in Basel und Zürich
[07.06.2019] Spanien: ICES empfiehlt Quotenkürzung für Sardine um 35 Prozent
[07.06.2019] Niederlande: Hohe Preise für MSC-Thunfisch schrecken Verbraucher

[06.06.2019] Norwegen: Algenblüte trifft erstmals börsennotierten Produzenten
[06.06.2019] Rotenburg/Wümme: Investor kauft Borco-Höhns
[06.06.2019] China: CP Group plant Mega-Shrimpzucht für 200.000 Tonnen
[06.06.2019] Real: Erstmals MSC-Dosenthunfisch im Preiseinstieg

[05.06.2019] Grönland: Gesamte EU-Fischerei auf Schwarzen Heilbutt jetzt MSC-zertifiziert
[05.06.2019] Freising: Malachit-Skandal treibt Fischzüchter unschuldig in den Ruin
[05.06.2019] ASC-Futterstandard rückt der Vollendung näher

[04.06.2019] Emder Matjes wird erneut "Kulinarischer Botschafter Niedersachsens 2019"

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