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04.08.2021  Vatterstetten: Food Festival soll Gastro-Neustart erleichtern

Vatterstetten: Food Festival soll Gastro-Neustart erleichtern

Im bayerischen Vaterstetten fand am 24. Juli das "VAT Food Festival" statt, um der Gastronomie im Gemeindegebiet den Neustart nach der coronabedingten Zwangspause zu erleichtern. Allerdings beteiligten sich gerade einmal sechs der rund 30 in Frage gekommenen Betriebe. Einer davon war das Fischgeschäft und -restaurant "Der Wolfsbarsch". Von 14:00 bis 22:00 Uhr boten die sechs Restaurants in "Christkindl-Marktbuden" ausgewählte Köstlichkeiten. Nach einer Registrierung mittels Luca-App und bei Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände servierten Sebastian Wolf und sein Team den Gästen vier Zubereitungen: eine Pulled Salmon Bowl mit Couscous, "gezupftem" Lachs und Avocado, gegrillte Garnelen im Pita-Brot, frische Austern und eine Backfischsemmel. Dazu gab es ein Glas gekühlten Rosé oder einen Grünen Veltliner "Selektion Wolfsbarsch". Unter den Gerichten der Mitanbieter bot auch das Hotel Erb ein Erzeugnis aus dem Wasser an: Steckerlfisch - neben einem Pulled Pork-Burger und Eis. Jene Restaurants, die nicht teilgenommen hatten, begründeten ihre Absage mit Personalknappheit, da sich viele Angestellte während der Kurzarbeit neue Jobs gesucht hätten, so dass weder Zeit noch Personal für die Teilnahme an einem derartigen "Festival" vorhanden sei.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
25.05.2021 Berlin: Grillwalker verkauft Hummer statt Bratwurst
13.04.2021 Nordrhein-Westfalen: Neues Fischfachgeschäft in Moers
31.03.2021 Bayern: Direktvermarktung boomt, Karpfenzüchter schwächeln




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04.08.2021  USA/Kanada: Steigende Nachfrage treibt Hummer-Preise

USA/Kanada: Steigende Nachfrage treibt Hummer-Preise

Die Preise für nordamerikanischen Hummer liegen derzeit mit rund 6,- USD/Pound - etwa 11,19 Euro/kg - gut 50 Prozent über jenen 4,- USD/Pound (= 7,47 Euro/kg), die bislang für Zeit und Region typisch waren, schreibt das Portal Seafood Source am 22. Juli. Derartig hohe Erzeugerpreise ab Boot lassen auch die Preise für die "lobster rolls", die bei US-Amerikanern beliebten mit Hummerfleisch belegten Brötchen, auf bis zu 34,- USD/Stück, fast 29,- Euro, abschießen, hat The New York Times beobachtet. Wir erinnern uns: im Sommer 2016 gab es bei McDonalds an der US-Ostküste den McLobster für 8,99 USD, etwa 7,98 Euro.

Grund für die Preisentwicklung sei schlicht das Gesetz von Angebot und Nachfrage, meint Annie Tselikis, Direktorin der Maine Lobster Dealers Association. "Lebenshungrige" Konsumenten wollten sich nach den langen Gastroschließungen wieder etwas gönnen und sind offenbar bereit, insbesondere für hochwertige Genussmittel auch erheblich mehr zu zahlen - übrigens nicht nur für Hummer, sondern auch für Königskrabben. Gleichzeitig liegen die Liefermengen der relevanten kanadischen Hummerfischerei auf dem durchschnittlichen Niveau von 100 Mio. Pounds per anno - etwa 45.400 Tonnen. "Wir können uns nicht mehr aus den Rippen schneiden", meint Tselikis. Dabei seien die Lager schon im März nahezu leer gewesen. Regelmäßig kaufende Unternehmen würden aber kein Problem haben, Rohware zu erhalten, meint John Norton, Geschäftsführer des Lieferanten Cozy Harbor: "Es ist nur eben teuer dieses Jahr." Was immer die Fischerei aktuell fange, werde umgehend an Restaurants, Casinos und Supermärkte ausgeliefert. Norton: "Hier häuft sich nichts an."

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
25.05.2021 Berlin: Grillwalker verkauft Hummer statt Bratwurst
11.11.2020 Import: EU-Strafzölle auch auf vier US-Seafood-Produkte
20.06.2016 USA: McLobster - jetzt wieder Hummerbrötchen bei McDonalds






04.08.2021  Australien: Clean Seas mit steigendem Umsatz bei rückläufigem Gewinn

Clean Seas, australischer Produzent von Gelbschwanzmakrele in Meeresgehegen, meldet für das 2. Quartal 2021 bis Ende Juni ein Umsatzplus von 20 % auf 30 Mio. Euro, schreibt IntraFish. Der Gewinn je Kilo liege allerdings um 8 % niedriger als 2020, was unter anderem aus der Geschäftsverlagerung hin zum Einzelhandel resultiere. Die Verkaufsmenge verdoppelte sich von 412 t im 2. Quartal 2020 auf 861 t im abgelaufenen Vierteljahr. Im gesamten Finanzjahr sei mit 3.166 t Yellowtail kingfish gut 31 % mehr verkauft worden als 2020 und 17 % mehr als 2019, was auf das Ende des Lockdowns in Australien, Europa und Nordamerika zurückzuführen sei.

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02.07.2021 Niederlande: The Kingfish Company erhält Listung bei Albert Heijn
04.05.2021 Sashimi Royal: Søren Mattesen übernimmt Geschäftsführung
29.06.2011 Australien: Fingerlinge vom Roten Thun überleben 150 Tage im Meer



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04.08.2021  Schwerte: Mobiler Fischhandel mit 60 Gastro-Sitzplätzen

Schwerte: Mobiler Fischhandel mit 60 Gastro-Sitzplätzen

Der alteingesessene Fischhandel Holtmann im nordrhein-westfälischen Schwerte (Kreis Unna) hat am 21. Juli sein neues mobiles Fischgeschäft und -restaurant auf dem dortigen Werner-Steinem-Platz vorgestellt. Zur Einweihung des neuen Verkaufswagens waren nicht nur Vertreter des niederländischen Fahrzeugbauers InnovaN Trailers anwesend, sondern auch Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos (SPD) und der Landrat des Kreises Unna, Mario Löhr (SPD). Schließlich führen Eva und Bernd Holtmann das Fischgeschäft in vierter Generation und können im kommenden Jahr auf 140 Jahre Fischhandelsgeschichte zurückblicken. Am Rande des Schwerter Wochenmarktes betreiben die Holtmanns ein Geschäft mit einem ungewöhnlich großen Fischgastro-Bereich: unter zwei Zelten finden jeweils von 8:30 bis 14:30 Uhr jeden Mittwoch bis zu 30 Personen, am Samstag sogar bis zu 60 Gäste Sitzplätze. Dort werden inzwischen nicht nur Klassiker aus dem Bereich Fisch-"Fastfood" serviert, sondern "ganze Menüs", betont Bernd Holtmann: von der Bouillabaisse über Garnelenpfannen und Lachs-Spinat-Auflauf bis zu den beliebten Reibeplätzchen mit Räucherlachs und selbstgemachter Remoulade - serviert mit Mehrweg-Besteck. Auch Sonderveranstaltungen wie Austern- und Hummer-Samstage gehören zum Veranstaltungsprogramm.

Produziert wird in dem jetzt vorgestellten Verkaufswagen von InnovaN Trailers aus dem niederländischen Ede, gut 50 km westlich der deutschen Grenze. Für den Fahrzeugbau von Eric Bruinekreeft haben sich die Holtmanns nicht nur wegen der hochwertigen Ausführung, sondern auch aufgrund der konsequenten Rücksichtnahme auf die Kundenwünsche entschieden. Gemeinsam mit einer Innenarchitektin aus Rotterdam setzte Eva Holtmann ihre Entwürfe zum Außendesign um. Ein weiterer Vorteil der InnovaN Trailers: die Technik ist aufs Dach verlegt, so dass im Wagen großzügiger Stauraum und Arbeitsfläche zur Verfügung stehen. Alleine die nach oben verlegte 120 Liter-Gastherme schaffe unten Platz für zahlreiche zusätzliche Fischkisten. An drei Fritteusen und Backstationen von Hewigo werden die Gerichte zubereitet, auch eine Espresso-Maschine gehört zur Ausstattung. Eine Vakuummaschine ermöglicht das tropffreie Verpacken von frischem Fisch und Meeresfrüchten. Ob bei den hausgemachten Salaten oder den Gastrogerichten, überall werden bevorzugt Produkte aus der Region verwendet, darunter Eier von freilaufenden Hühnern und Kraut aus Soster Landwirtschaft. Der Senf etwa in den Kartoffelsalaten, Dressings und Saucen stammt aus einer Senfmühle in Schwerte. "Und alles ist transparent: der Kunde kann zusehen, wie ich den Lachs schneide oder brate", betont Bernd Holtmann.

Lesen Sie zum mobilen Fischhandel auch im FischMagazin-Archiv:
25.05.2021 Berlin: Grillwalker verkauft Hummer statt Bratwurst
10.05.2021 Rotenburg (Wümme): Fahrzeugbauer Seico im Insolvenzverfahren
12.03.2021 Rotenburg: Borco Höhns expandiert in der Pandemie



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03.08.2021  Frankfurt: "Rettomat" startet am Hauptbahnhof

Mit dem "Rettomat" startet die Deutsche Bahn (DB) ein nachhaltiges Angebot am Frankfurter Hauptbahnhof. Seit Ende Juli können Reisende und Besucher gegenüber der Markthalle zwischen Gleis 3 und 4 Bio- und Superfood-Snacks wie Nüsse oder Proteinriegel kaufen, die überschüssig sind bzw. deren Mindesthaltbarkeitsdatum kurz vor oder nach dem Ablauf steht, die aber noch genießbar sind. Auch Getränke hält der Rettomat bereit. Der rund um die Uhr zugängliche Automat ist ein gemeinsames Projekt der DB mit dem Berliner Start-up Sirplus und dem Automatenbetreiber Selecta Deutschland. Die Waren werden deutlich günstiger als im Handel angeboten. Abgelaufene Lebensmittel werden vor Verkauf von Sirplus "strengstens" auf Genießbarkeit geprüft. Sirplus bringt überschüssige Lebensmittel in "Rettermärkten" und im Onlineshop zurück in den Kreislauf. Durch die direkte Zusammenarbeit mit 800 Produzenten und Großhändlern rettet Sirplus auf diesem Weg Lebensmittel, die die Tafeln nicht abholen, die aber noch verzehrbar sind. Der Rettomat in Frankfurt ist nicht der erste seiner Art. Bereits im Februar 2020 war am Berliner "Zukunftsbahnhof Bornholmer Straße" die Premiere mit zwei "Rettomaten". Dieser Probelauf ist inzwischen beendet.

Lesen Sie zu Lebensmittel-Automaten auch im FischMagazin-Archiv:
26.03.2020 Direktvermarktung: Bodenseefischer stellt Frische-Automat auf
15.02.2018 Direktvermarktung: Fisch aus dem Regiomaten
04.08.2017 Frankreich: Züchter verkauft Austern im Automaten






03.08.2021  Norwegen: Lachstransport wird dauerhaft aufs Meer verlegt

Norwegen: Lachstransport wird dauerhaft aufs Meer verlegt

Das norwegische Pilotprojekt "Lachsroute", das seit August 2020 einen Teil der Lachsexporte des Landes von der Straße auf die See verlegt hat, wird ab dem 1. Oktober 2021 zur Dauereinrichtung, meldet das Portal des Maritimt Magasin, einer Fachzeitschrift für Seefahrt. Vor einem Jahr hatte die färingische Reederei Smyril Line ihr RoRo-Cargo-Schiff "Akranes" erstmals eingesetzt, um aus der mittelnorwegischen Region Tröndelag insbesondere Frischlachs über Dänemark auf Märkte in Mittel- und Südeuropa zu transportieren. Zu den ersten Nutzern gehörten Lerøy Seafood, einer der größten Lachsproduzenten des Landes, aber auch die Kverva-Tochter Nutrimar, Exporteur von Lachsmehl und -öl, Seetang und Hühnchen. Ingvild Nygård, Logistikleiterin bei Nutrimar, nannte bereits im Januar 2021 auf dem Portal iLaks drei positive Aspekte der neuen Lachsroute: Straßenverkehr und damit Treibhausgas-Emissionen werden reduziert, außerdem werden auf der Insel Hitra neue Arbeitsplätze geschaffen. Da Norwegens Küstenverwaltung seit 2017 ein Subventionssystem für die Verlagerung von Gütertransport von der Straße aufs Meer unterhält, erhalten die Betreiber Smyril Line Cargo, daneben auch die DFDS Logistics für eine Schiffsverbindung zwischen Oslo (N) und Hirtshals (DK), Fördergelder in Höhe von 44,4 Mio. NOK, rund 4,2 Mio. Euro.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
24.03.2021 Studie: Wie norwegischer Lachs klimafreundlich transportiert werden kann
05.03.2021 Norwegen: Ausnahmegenehmigung für Fabrikschiff "Norwegian Gannet"
24.06.2008 Studie: Umdenken in der Debatte um Food Miles erforderlich



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[03.08.2021] China: Baiyang investiert 30 Mio. Euro in neue Seafood-Produktion

[02.08.2021] Dänemark: Danish Salmon schreibt weiterhin rote Zahlen
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[02.08.2021] Großbritannien: Brexit führt weiterhin zu Verzögerungen
[02.08.2021] Heiligenhaus: Akzenta-Markt eröffnet mit "imposanter Fischtheke"

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[22.07.2021] Alaska-Seelachs: Zu kleine Fische stimmen weiterhin bedenklich

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