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Fischmagazin 02-2021 lesen




FischMagazin








03.03.2021  Marktanalyse: Über 70 % aller Zuchtfischprodukte ASC-zertifiziert

Marktanalyse: Über 70 % aller Zuchtfischprodukte ASC-zertifiziert

Mehr als 70 % aller Zuchtfischprodukte, die im deutschen Lebensmitteleinzelhandel angeboten werden, tragen das Logo des Aquaculture Stewardship Councils (ASC). Das ist ein Ergebnis einer Untersuchung, die das Marktforschungsunternehmen DTO Research im März 2020 im Auftrag des ASC in 38 Filialen der 9 national vertretenen Handelsketten in ganz Deutschland durchführte. Demnach waren 581 von 809 untersuchten Produkten - das sind 72 % - ASC-zertifiziert. Nur 7 % aller Produkte, nämlich 59, trugen gar kein Siegel. Für die Analyse wurden Tiefkühlprodukte und gekühlte Produkte untersucht, wobei der Fisch der Hauptbestandteil sein musste. Fischtheken waren nicht Teil der Erhebung, ebenso wenig wie Tiernahrung und Convenience Food, teilt der ASC mit. Ein weiteres Ergebnis der Studie: insbesondere bei Fischen und Meeresfrüchten mit langen Lieferketten und Transportwegen, darunter Garnelen, Pangasius und Tilapia, setzten Eigen- wie auch Herstellermarken fast ausschließlich auf das ASC-Siegel. Von den White Tiger-Shrimp (Litopenaeus vannamei), die am häufigsten im LEH vertreten sind, trugen sogar 318 von 338 Produkten das ASC-Siegel, das entspricht 94 %.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
02.03.2021 Vietnam: Erste Zucht erhält ASC-Zertifikat nach TMFF-Standard
01.01.2021 Vietnam: Erste Venusmuschelfarm ASC-zertifiziert
04.12.2020 Völklingen: Fresh erhält ASC-Zertifikat für Gelbschwanzmakrele








02.03.2021  Fischkoch Hans Rudolf Treichler feiert heute 85. Geburtstag

Fischkoch Hans Rudolf Treichler feiert heute 85. Geburtstag

Mehrere Jahrzehnte lang war der Fischkoch Hans Rudolf Treichler ein Botschafter für den Fisch - heute feiert er seinen 85. Geburtstag, meldet die Badische Zeitung. Der gebürtige Schweizer, Jahrgang 1936, erlernte den Kochberuf in Zürich. Während seiner "Lehr- und Wanderjahre" kochte er auf einer Privatyacht in der Südsee und war jahrelang auf Fracht- und Passagierschiffen für das leibliche Wohl aller an Bord verantwortlich. Dabei entdeckte Treichler seine Liebe zu Fisch und Meeresfrüchten. Dieses Faible lebte er zuerst im Hamburger Hotel "Atlantik" aus. Anschließend bescherte er als Küchenchef im "Kupferdächle" in Lörrach dem Restaurant einen Michelin-Stern. Als Selbstständiger konzipierte er gemeinsam mit dem Mövenpick-Konzern die "Festivals de Fruits de Mer", eine Art Tournee durch Deutschlands Restaurants. In den 1980er und 1990er Jahren veröffentlichte er drei Bücher. Hobbyköchen brachte er in über vier Jahrzehnten in seinen Seminaren das Fischkochen und seine Philosophie einer frischen, kreativen Küche näher. Seine Videos für Koch-Azubis leben von seinem Wissen zum Thema Meeresfrüchte und einem bodenständigen Humor. Heute lebt er überwiegend im schweizerischen Sissach (Kanton Basel-Landschaft), hat aber einen Zweitwohnsitz im baden-württembergischen Schopfheim.

Lesen Sie zum Thema "Fischbotschafter" auch im FischMagazin:
26.10.2020 Bremerhaven: Neuer Fischbahnhof als Event- und Tagungs-Location
01.07.2019 Bremerhaven: 22 neue Fischsommeliers mit IHK-Abschluss
04.06.2019 Emder Matjes wird erneut "Kulinarischer Botschafter Niedersachsens 2019"



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02.03.2021  Vietnam: Erste Zucht erhält ASC-Zertifikat nach TMFF-Standard

Vietnam: Erste Zucht erhält ASC-Zertifikat nach TMFF-Standard

Der australische Barramundi-Produzent Australis Aquaculture hat als erster Züchter weltweit eine Zertifizierung nach dem Tropical Marine Finfish (TMFF)-Standard für eine Meeresfarm in Zentral-Vietnam erhalten, meldet der ASC. Australis, gegründet im Jahre 2004, besitze die Mission, "einen besseren Fisch und eine bessere Welt durch Aquakultur zu schaffen". Gründer und CEO Josh Goldman hat ein vertikal integriertes Unternehmen geschaffen, das von der Hatchery über die Wachstumsphase, Ernte, Verarbeitung und Verpackung sämtliche Produktionsschritte im eigenen Hause durchführt. Den Barramundi (Lates calcarifer) züchtet Australis in der zentralvietnamesischen Vân Phong Bay, wobei die Farm mit einer Algenproduktion kombiniert ist. Der Fisch wird gefroren in den USA und Australien, aber auch auf weiteren Märkten verkauft. Der seit 2019 geltende TMFF-Standard gilt für neun unterschiedliche Arten, darunter neben Barramundi Zackenbarsch, Schnapper, Pompano und Adlerfisch. 2018 belief sich die weltweite Produktionsmenge an tropischen Flossenfischen auf fast 3,7 Mio. Tonnen.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
26.12.2019 Neue ASC-Standards für Plattfische und 30 tropische Fischarten
20.04.2016 Schweiz: Bis zu 40 Tonnen Lachsforelle und Barramundi aus der Aquaponik
11.01.2012 Bulgarien: Einzige Barramundi-Farm produziert 25 Tonnen








01.03.2021  Fischereiverband: Feneis leitet Fisch-Sektion bei COPA*COGECA

Fischereiverband: Feneis leitet Fisch-Sektion bei COPA*COGECA

Bernhard Feneis, Präsident des Verbandes der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur (VDBA), wurde zum neuen Präsidenten der Working Party on Fish bei COPA*COGECA gewählt, teilt der Deutsche Fischerei-Verband (DFV) mit. Der in Brüssel ansässige Verband COPA*COGECA ist der Zusammenschluss der beiden großen landwirtschaftlichen Dachorganisationen in der Europäischen Union. COPA ist der europäische Dachverband der Landwirte, der "europäische Bauernverband", und COGECA ist der europäische Dachverband der landwirtschaftlichen Genossenschaften. Gemeinsam bilden sie die stärkste repräsentative Interessenvertretung der europäischen Landwirtschaft. Beide haben mehrere Sektionen, die sich aus Vertretern und Experten der Mitgliedsorganisationen zusammensetzen. Diese diskutieren ein breites Spektrum von Markt-, Politik- und wissenschaftlichen Entwicklungen in den entsprechenden Agrar- und Lebensmittelsektoren und bereiten gemeinsame COPA- und COGECA-Positionen vor. Bernhard Feneis bringe die besten Voraussetzungen mit, da er über viele Jahre das Amt des Vizepräsidenten bei der Federation of European Aquaculture Producers (FEAP) innehatte und somit in ganz Europa in der Branche gut vernetzt ist, schreibt der DFV.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
01.12.2020 Deutscher Fischerei-Verband: Gero Hocker als Präsident wiedergewählt



01.03.2021  Fischalternativen: Weizenkomponenten für authentische Textur

Fischalternativen: Weizenkomponenten für authentische Textur

Loryma, Experte für Inhaltsstoffe aus Weizen, stellt ein neues Konzept für vegane Fischprodukte vor. Verschiedene funktionelle Weizeningredients wie Stärken und Proteine bilden im Zusammenspiel das Muskelfleisch von Fisch authentisch nach und sorgen für das typische Mundgefühl, verspricht der Spezialist aus Zwingenberg. Im Baukastenprinzip ermöglichen die Zutaten von Loryma eine Reihe von Applikationen wie veganen Backfisch oder Fischfilet, aber auch Kabeljau, Lachs und Thunfisch. Alle Komponenten sind geschmacksneutral, so dass der gewünschte Fischgeschmack durch Aromen individualisiert werden kann. Die weizenbasierten Fischprodukte setzen sich aus zwei Komponenten zusammen: Mit Lory Stab, einer funktionellen Mischung, wird das arttypische Muskelgewebe von Fischfleisch nachgebildet, und ein Lory Bind-Compound sorgt für die innere Bindung und das spezifische Mundgefühl. Die Festigkeit kann über den Gehalt der Bindekomponente modifiziert werden. Extrudierte Weizenproteine der Lory Tex-Reihe bilden die spezielle Textur von Thunfisch nach. "Ergänzt durch wertvolle pflanzliche Öle entsteht so ein ernährungsphysiologisch hochwertiges Produkt", schreibt Loryma.

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
19.02.2021 Nordsee startet mit pflanzlichen Alternativen zu Fisch
17.02.2021 Wien: Erstes Tasting für veganen Lachs aus dem 3D-Drucker
16.12.2020 Schweiz: "Räucherlachs" aus Bio-Karotten



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01.03.2021  Warngau: Sushi von heimischen Fischen

Der Münchner Szene-Gastronom Moritz Meyn nutzt den Lockdown, um mit Sushi aus dem Schliersee zu experimentieren, schreibt der Münchner Merkur. Der 35-jährige, der in der bayerischen Hauptstadt mit seinem Freund Wolfgang Hingerl die drei Szenelokale Mural Restaurant, die Bar Mural und die Mural Tagesbar betreibt, setzt auf "Fine Dining" mit regionalem Ansatz. "Ich lege Wert darauf, woher die Produkte kommen", sagt Moritz Meyn. Derzeit sitzt er coronabedingt im Homeoffice in Warngau. Seit kurzem verkauft er mit seinem Team in der Markthalle Rottach-Egern Sushi mit Fisch aus Schliersee und Chiemsee. Statt Thunfisch und Lachs werden Renke, Seeforelle, Saibling und Zander eingesetzt, außerdem bayerische Garnelen aus dem Kreis Erding, dazu Ingwer aus Bayern und Sojasoße aus Berlin. Der Fisch vom Schliersee werde in München verarbeitet und dann wieder zurückgefahren, teilt Meyn mit und gesteht: "Vielleicht nicht ganz ökologisch." Aber derzeit sei es nicht anders möglich. Ein Motiv für Projekt mit dem heimischen Sushi: "Es ist wichtig, im Kopf der Leute zu bleiben und Arbeit zu schaffen."

Lesen Sie hierzu auch im FischMagazin-Archiv:
06.01.2021 Steffen Henssler startet Lieferdienste in München und Frankfurt
02.05.2013 Österreich: "Austria Sushi" setzt auf heimische Zuchtfische
13.09.2012 Kanada: Bento Sushi wächst zweistellig dank innovativer Konzepte




[26.02.2021] Rewe Südwest: Otterbach übergibt an Velardita
[26.02.2021] Frosta: Gewinnsprung trotz höherer Kosten

[25.02.2021] Niederlande: 80 Prozent der Fischerei MSC-zertifiziert
[25.02.2021] Lachs-Doku: "Morddrohungen gegen Hannes Jaenicke"
[25.02.2021] Deutschland/Island: Baader fusioniert mit Skaginn 3X

[24.02.2021] Brexit-Folgen: Britische Muschelexporteure kämpfen ums Überleben

[23.02.2021] Bad Bramstedt: Seestern hat Betrieb Ende 2020 eingestellt

[22.02.2021] Schweiz: Bayshore verkauft TK-Lagerbestände "über die Rampe"

[19.02.2021] Nordsee startet mit pflanzlichen Alternativen zu Fisch

[18.02.2021] Irland: EU-Sanktionen wegen massiver Überfischung
[18.02.2021] Island: Erste Anlandungen von Capelin seit drei Jahren

[17.02.2021] Bundesverband Fisch fordert Öffnungsstrategie für Gastronomie
[17.02.2021] Wien: Erstes Tasting für veganen Lachs aus dem 3D-Drucker

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