30.01.2014

Färöer Inseln: Neue Verarbeitung für Schwarmfische

Auf den Färöer Inseln soll in diesem Sommer ein neuer Verarbeitungsbetrieb für pelagische Fischarten den Betrieb aufnehmen, meldet das Portal IntraFish. Investoren und Eigner sind Havsbrun, eine 100%ige Bakkafrost-Tochter, sowie die Schwarmfischfangunternehmen Sp/F Framherji und P/F Palli hja Mariannu, die insgesamt 26,8 Mio. Euro in den Fabrikneubau investieren. Davon sollen 2,1 bis 2,7 Mio. Euro von Havsbrun stammen, die im Gegenzug zu 30 Prozent beteiligt sind. Die Produktion soll nicht nur ganze Fische frosten, sondern auch Filets und Fische ohne Kopf schneiden, heißt es in einer Erklärung der an der Osloer Börse gelisteten Bakkafrost. Die tägliche Gefrierkapazität werde bei 600 Tonnen liegen. Der Lachszüchter Bakkafrost wolle die Fabrik jedoch nicht selber betreiben, sondern sehe die Beteiligung als strategische Investition, erklärte Geschäftsführer Regin Jacobsen: "Wir wollen uns den langfristigen Zugriff auf marine Rohstoffe für die Produktion unseres Lachsfuttes sichern." Abschnitte und aussortierte Fische aus der Schwarmfisch-Verarbeitung machten einen Großteil der eingesetzte Rohware aus. Der Schwarmfischbetrieb steht entsprechend direkt neben der Fischmehl- und Fischfutter-Fabrik von Bakkafrost in Fuglafjørdur.

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