27.06.2013

Rostock: Forschungsprojekt zur Aquaponik

In einem Pilotprojekt will die Universität Rostock wirtschaftliche Verfahren entwickeln, die die Aufzucht von Fischen mit der Kultivierung von Nutzpflanzen kombinieren, teilt das Landwirtschaftsministerium in Schwerin mit. Bei der so genannten Aquaponik werden die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor, die beispielsweise bei der Haltung von Barschen und Welsen in Aquakulturanlagen entstehen, genutzt, um etwa das Wachstum von Erbsen, Paprika oder Zucchini in Gewächshäusern zu fördern. Ziel sei es, durch die Kombination extensiver, semiintensiver und intensiver Aufzucht von Fischen mit hydroponischer Pflanzenkultivierung die wirtschaftlich tragfähigste Lösung zu finden, die außerdem hohen Tierstandards genügen muss. Im Rahmen des Projektes werden unter anderem Nährstofffrachten verglichen, Hygieneaspekte untersucht und Untersuchungen zur Optimierung des Pflanzenwachstums bei unterschiedlichen Pflanzenarten vorgenommen. Landwirtschafts- und Kultusministerium fördern das Pilotprojekt mit 2,6 Mio. Euro für den Zeitraum Juni 2013 bis Oktober 2015 aus Mitteln des Europäischen Fischereifonds und des Landes.

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